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Titelaufnahme

Titel
Einflussfaktoren auf die sportmotorische Leistungsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Ernährungsverhaltens bei 11 bis 15-jährigen Schulkindern
VerfasserKlein, Paul Alexander
Betreuer / BetreuerinnenGreier, Nikolaus
Erschienen2018
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diplomarb., 2018
Datum der AbgabeDezember 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Ernährung / Ernährungsverhalten / sportmotorische Leistungsfähigkeit / DMT / sportliche Aktivität / Schulkinder
Schlagwörter (EN)food intake / nutrition / motor competence / fitness / DMT / adolescence
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-34933 Persistent Identifier (URN)
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Einflussfaktoren auf die sportmotorische Leistungsfähigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Ernährungsverhaltens bei 11 bis 15-jährigen Schulkindern [2.04 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund:

Das moderne Ernährungsverhalten der Kinder und Jugendlichen zeichnet sich durch eine unzureichende und häufig ungesunde Nahrungsaufnahme aus und steht häufig in Verbindung mit unzureichender körperlicher Aktivität. Beide Faktoren können in Kombination zu einer negativen Entwicklung der Gesundheit beitragen, sind für steigende Übergewichtsraten verantwortlich und wirken sich negativ auf die Entwicklung der sportmotorischen Fähigkeiten aus.

Zielsetzung:

Ziel der vorliegenden Studie ist es, den Einfluss des Ernährungsverhaltens, unter Berücksichtigung ausgewählter Einfussfaktoren, auf die sportmotorische Leistungsfähigkeit bei 11 bis 15-jährigen Schulkindern zu ermitteln.

Methodik:

165 ( 45%; 55%) Schulkinder der Neuen Mittelschule Vorderes Stubai in Tirol, im Alter von 11 bis 15 Jahren, nahmen an der Studie teil. Mit dem Deutschen Motorik Test (DMT) 6-18 wurde die sportmotorische Leistungsfähigkeit, Körpergewicht und -größe während des Turnunterrichts ermittelt. Das Ernährungsverhalten und die Mahlzeitenaufnahme der Kinder und Jugendlichen wurden mittels Food Frequency Questionnaire (FFQ) festgestellt. Des Weiteren wurden Fragen zur Sportvereinszugehörigkeit und zum Migrationsstatus der Schulkinder beantwortet.

Ergebnisse:

Es konnte ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Gewichtsstatus (p=0,0001) und der Sportvereinszugehörigkeit (p=0,0001) unter der Berücksichtigung von drei Lebensmittelgruppen mit dem Z-Gesamtscore des DMT 6-18 eruiert werden. Regelmäßige Vormittagssnacks (r=0,190; p=0,015) und Mahlzeiten zu Mittag (r=0,160; p=0,040) führten zu einer besseren Z-Gesamtleistung. Der häufige Konsum von Fastfood steht im negativen Zusammenhang mit der Z-Gesamtleistung (r=-0,207; p=0,008).

Schlussfolgerung:

Eine Kombination aus schlechter Ernährung, geringer sportlicher Aktivität und Übergewichtigkeit führen zu einer schlecht ausgebildeten sportmotorischen Fähigkeit. In der Schule kann sowohl die Attraktivität des Sporttreibens beworben werden, als auch die Ernährungserziehung wesentlich mitbeeinflusst werden, um somit eine höhere sportmotorische Fähigkeit und einen gesunden Lebensstil, im Kampf gegen gesundheitliche Probleme, anzustreben.

Zusammenfassung (Englisch)

Background:

Nutrition in children and adolescence is characterized by unhealthy and inadequate food intake and in many cases comes together with an inactive lifestyle. Both are limiting factors in general health concerns, the development of motor competence and are responsible for the worldwide rise of overweight and obesity in children and adolescence.

Aim:

The aim of this study was to investigate the influence of daily food intake, considering well selected limiting factors, on the motor competence in 11 to 15-year-old secondary school students.

Methods:

165 ( 45%; 55%) secondary school children, between 11 and 15 years attended the study. The German Motor Test (DMT) 6-18 determined the motor competence, height and weight within regular sports classes during school. Food intake and meal intake was measured with food frequency questionnaire (FFQ). Additionally, questions concerning sports club participation and migration background were asked.

Results:

Interaction effects between the general motor competence (DMT 6-18) and weight status (p=0,0001), as well as club sports participation (p=0,0001) within consideration of 3 food groups were detected. Continuous morning snacks (r=0,190; p=0,015) and a high frequency in lunch consumption (r=0,160; p=0,040) were correlated with better general motor competence. High frequency in fast food consumption was negatively correlated to general motor competence (r=-0,207; p=0,008).

Conclusion:

Unhealthy nutrition in combination with not being active in club sports and the prevalence of overweight, leads to less trained motor competence in children and adolescence. School might be the perfect place to promote participation in club sports and to develop a healthy diet, that further leads to better evolved motor competence, a healthier lifestyle in general and prevents children and adolescence from health problems and sickness.

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