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Titelaufnahme

Titel
Lateralization of Musical Emotions: An Eye-Tracker Study
Weitere Titel
Lateralisierung musikalischer Emotionen: Eine Eye-Tracker Studie
VerfasserRadlow, Tomma Coletta
Betreuer / BetreuerinnenGingras, Bruno
Erschienen2019
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Masterarb., 2019
Datum der AbgabeFebruar 2019
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)musikalische Emotionen / Lateralisierung / Augenbewegung / Eye-Tracker
Schlagwörter (EN)musical emotions / lateralization / eye-movement / eye-tracker
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-36285 Persistent Identifier (URN)
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Lateralization of Musical Emotions: An Eye-Tracker Study [4.02 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Von Fallstudien über Hirnläsionen im 19. Jhdt. bis zu Neuroimaging Studien im 21. Jhdt. gibt es zunehmend Belege für eine asymmetrische Verarbeitung von Emotionen im Gehirn. Mit der Zeit wurden verschiedene Modelle zu dieser Lateralisierung vorgeschlagen, und Eye-Tracker haben sich als Möglichkeit, lateralisierte Aktivierung auf nicht-invasive Art und Weise zu messen, hervorgetan. Zur selben Zeit wurde erwiesen, dass Musik ein wirksames Mittel zur Emotionsinduktion ist. Die aktuelle Studie nutzt Eye-Tracking, um die Blickmuster von 35 Teilnehmern (20 Frauen) in Reaktion auf 96 6 Sekunden lange Ausschnitte von Barockmusik aufzuzeichnen. Die Musikausschnitte wurden zuvor auf Valenz, Erregung, Dominanz, Vertrautheit, Gefallen, Komplexität und Interesse bewertet. Zuhörer-spezifische Eigenschaften wie Stimmung, Absorption, Musikalität und Persönlichkeit wurden ebenfalls erhoben. Die Analyse mit linearen gemischten Modellen zeigte, dass horizontale Augenbewegungen am stärksten von den Stimuli- Eigenschaften Interesse, Gefallen und Komplexität beeinflusst wurden, sowie in geringerem Maße von der Musikalität und der Persönlichkeit, genauer gesagt den Eigenschaften Verträglichkeit, Neurotizismus und Offenheit. Augenbewegungen in vertikaler Richtung wurden nur von der Musikalität der Teilnehmer beeinflusst. Während die Ergebnisse keine Lateralisierung von Emotionen zeigen, weisen sie auf eine lateralisierte Verarbeitung von ästhetischem Erleben hin.

Zusammenfassung (Englisch)

From brain-lesion case-studies in the 19th century to neuroimaging in the 21st, there is a growing body of evidence that emotions are processed asymmetrically in the brain. Over the years, different models as to how this lateralization occurs have been proposed, and eye-trackers have emerged as a way to measure lateralized activation in a non-invasive way. In the same time-frame, music has been proven to be a powerful inducer of emotions. The current study uses eye-tracking to record the gaze-patterns of 35 participants (20 female) in response to 96 6-second excerpts of baroque music, pre-rated on valence, arousal, dominance, familiarity, liking, complexity and interest. Listener-specific characteristics such as mood, absorption, musicality and personality were also collected. Linear mixed model analyses showed that participants horizontal eye-movement was most strongly influenced by the stimuli-characteristics interest, liking and complexity, and to a lesser degree by participants musicality and personality, specifically the traits agreeableness, neuroticism and openness. Eye-movements in the vertical direction were only influenced by participants musicality. While the results do not show any lateralization of emotions, they indicate lateralized processing of aesthetic experiences.

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