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Titelaufnahme

Titel
Uniformwirkung privater Sicherheitskräfte auf Folgsamkeit, Widerstand, Kompetenzausstrahlung und Aggressivitätswirkung / Alexander Herrmann ; Willi Geser
VerfasserHerrmann, Alexander ; Geser, Willi
ErschienenInnsbruck : Research Platform Organizations & Society, 2019
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (24 Seiten)
Anmerkung
Literaturverzeichnis Seite 22-24
auf der letzten Seite ist als Issue 04 2018 angegeben.
SpracheDeutsch
SerieOrganizations & society: Working paper series ; 01
DokumenttypBuch
Schlagwörter (DE)Uniform / privates Sicherheitspersonal / Wahrnehmung / Außenwirkung
URNurn:nbn:at:at-ubi:3-5436 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Uniformwirkung privater Sicherheitskräfte auf Folgsamkeit, Widerstand, Kompetenzausstrahlung und Aggressivitätswirkung [1.56 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese experimentelle online Studie untersuchte erstmals die Einflüsse von Uniformen privater Sicherheitskräfte auf die Wahrnehmung von Interaktionspartnern. Zu diesem Zweck wurden typische Uniformierungsarten in verschiedenen Variationen hinsichtlich ihrer Effekte auf Widerstand, Folgsamkeit, Aggressivitäts- und Kompetenzausstrahlung untersucht. In einer Stichprobe von 932 Personen erreichte eine klassische Uniformierung (Komponenten ähnlich der der Polizei) die positivsten Merkmalsausprägungen. Eine unordentliche Adjustierung förderte besonders negative Effekte. Hellere Farben scheinen, konform mit anderen Forschungsbefunden, zwar eine geringere Aggressivitätswirkung zu verursachen, verringern allerdings auch Folgsamkeit und Kompetenzausstrahlung. Des Weiteren zeigte sich, dass Merkmale, welche als aggressiv empfunden wurden, bis zu einem gewissen Grad mit dem Berufsbild konnotiert und akzeptiert scheinen, da sie nicht zwangsläufig auch negativere Effekte auf Wiederstand und Folgsamkeit hervorriefen. Bekleidungsvariationen erzeugten besonders innerhalb der nicht-klassischen Uniformierungsarten eine größere Varianz in ihrer Außenwirkung. Das Alter der Testpersonen sowie ihre Einstellung zu Autoritäten und Securities beeinflussten die Einschätzung der Merkmale negativ. Darüber hinaus bestand ein Einfluss des Geschlechts insbesondere auf nicht genauer identifizierbare Gesichtsmerkmale der Uniformträger.

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