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Titelaufnahme

Titel
Können Gehaltsangaben dazu beitragen, den Gender-Pay-Gap zu verringern?
VerfasserBrandl, Julia ; Yilmaz, Levent ; Schönherr, Bianca
ErschienenInnsbruck : Research Platform Organizations & Society Innsbruck Innsbruck, 2018
Ausgabe
Elektronische Ressource
Umfang1 Online-Ressource (20 Seiten)
Anmerkung
Literaturverzeichnis Seite 16-17
SpracheDeutsch
SerieOrganizations & society: Working paper series ; 03
DokumenttypBuch
Schlagwörter (DE)Stelleninserate / Gehaltserwartungen / Gender-Pay-Gap / Experiment
URNurn:nbn:at:at-ubi:3-4490 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Können Gehaltsangaben dazu beitragen, den Gender-Pay-Gap zu verringern? [1.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der österreichische Gesetzgeber Betriebe zur Bekanntgabe des Gehalts in Stelleninseraten verpflichtet, haben sich unterschiedliche Formulierungen zur Kommunikation von Gehaltsangaben etabliert. Der vorliegende Beitrag stellt Ergebnisse eines Online-Experiments vor, welches die Effekte von sechs typischen Formulierungen auf die Gehaltserwartungen von Frauen und Männern untersucht hat. Die Ergebnisse auf Basis von 466 teilnehmenden Personen bestätigen, dass Frauen niedrigere Gehaltserwartungen als Männer haben, dass der Abstand jedoch zwischen den Formulierungen variiert und der Einfluss des Geschlechts verschwindet, wenn Gehaltsangaben in Form von Bandbreiten („Gehalt zwischen X und Y Euro“) kommuniziert werden. Daraus schließen wir, dass die Intention des Gesetzgebers zur Reduzierung des Gender-Pay-Gaps voraussetzt, dass Betriebe die Gehaltsangaben in Stelleninseraten in Form von Bandbreiten veröffentlichen.

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