Titelaufnahme

Titel
Betteln in Tirol - vom absoluten Verbot bis zum Versuch einer Regulierung : eine verwaltungs- und verfassungsrechtliche Bestandsaufnahme und Analyse / eingereicht von: Mag. Johannes Warner
Weitere Titel
Begging in Tyrol - from absolute prohibition to an attempt to regulate
VerfasserWarner, Johannes
Begutachter / BegutachterinWeber, Karl ; Bußjäger, Peter
GutachterWeber, Karl
ErschienenInnsbruck, Feber 2016
UmfangVIII, 153 Blätter
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfassers
Datum der AbgabeFebruar 2016
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Recht / Österreich / Tirol / Betteln / Bettelverbot / Polizeistrafrecht / Verwaltungsübertretung / Verordnungsermächtigung / Durchführungsverordnung / Bettelverbotsverordnung / § 10 Landes-Polizeigesetz / Armenwesen / Sammlungswesen / Sittlichkeitspolizei / allgemeine Sicherheitspolizei / örtliche Sicherheitspolizei / Betteln in stiller und passiver Form / qualifizierte Formen des Bettelns / Betteln in aufdringlicher oder aggressiver Weise / gewerbsmäßiges Betteln / Veranlassen zum Betteln / Organisieren des Bettelns / Betteln unter aktiver Mitwirkung einer unmündigen minderjährigen Person / Freiheit der Erwerbsbetätigung / Recht auf Privatleben / Kommunikationsfreiheit / Gleichheitssatz
Schlagwörter (GND)Tirol / Betteln / Verordnung / Sicherheitspolizei <Österreich> / Bettelverhalten / Verwaltungsstrafrecht
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Zusammenfassung (Deutsch)

Betteln als ein hochaktuelles Thema, an welchem nach wie vor ein ungebrochenes mediales wie politisches Interesse besteht, ist es jedenfalls wert, einer näheren Betrachtung unterzogen zu werden. Mit der gegenständlichen Arbeit soll dies auf rechtlicher Ebene und bezogen auf das Bundesland Tirol geschehen. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf den materiellrechtlichen Teil gelegt; hier sind es nämlich in erster Linie die einzelnen Tatbestände der in § 10 LandesPolizeigesetz verankerten Bettelbestimmung, welche nach Meinung des Autors einer ausführlichen rechtswissenschaftlichen Aufarbeitung bedürfen. So werden insbesondere diese in Kapitel III ausführlich analysiert und dabei der Versuch unternommen, praxisorientierte wie sinnvolle Auslegungsvorschläge herauszuarbeiten. Freilich erfolgt aber auch eine ganzheitliche Betrachtung der in Rede stehenden Bestimmung und so wird diese etwa auch in ihrer historischen Dimension beleuchtet. Eingerahmt wird der Hauptteil der Arbeit dabei einerseits von einer kompetenzrechtlichen Untersuchung (Kapitel II) sowie andererseits von den grundrechtlichen Aspekten des Bettelns (Kapitel IV). Am Beginn der Arbeit wird zunächst noch Grundlegendes besprochen (Kapitel I), während zum Abschluss noch weiterführende Fragen im Zusammenhang mit der gegenständlichen Thematik geklärt werden (Kapitel V).