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Titelaufnahme

Titel
Opferschutz nach dem Strafprozessreformgesetz und im Lichte der „Opferschutzrichtlinie“ unter besonderer Berücksichtigung des Opferbegriffes und ausgewählter Opferinformations- und Opfervertretungsrechte / vorgelegt von Sylvia Magdalena Lugger-Dür
VerfasserLugger-Dür, Sylvia Magdalena
Betreuer / BetreuerinSchwaighofer, Klaus
Erschienen2015
UmfangXVII, 274 S.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeDezember 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Opferschutz / Opferschutzeinrichtung / Opferhilfeeinrichtung / Opferunterstützungsdienste / Opferschutzrichtlinie / Strafprozessreformgesetz / Prozessbegleitung / Psychosoziale-Prozessbegleitung / MZ.O / IFS / Opferbegriff / Opferdefinition / Opferrechte / Opferbeteiligung / Weißer-Ring / Angehörigenbegriff / Angehörigendefinition / Gewaltschutzzentrum / Gewaltbegriff / Gewaltopfer / Sexualopfer / Privatbeteiligung / Strafverfahren / Opferstellung / Interventionsstelle / Privatanklage
Schlagwörter (GND)Österreich <Strafprozessreformgesetz> / Opferschutz / Opferentschädigung / Psychosoziale Versorgung / Verfahrensbeistand
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-3570 Persistent Identifier (URN)
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Opferschutz nach dem Strafprozessreformgesetz und im Lichte der „Opferschutzrichtlinie“ unter besonderer Berücksichtigung des Opferbegriffes und ausgewählter Opferinformations- und Opfervertretungsrechte [2.52 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

vorliegende Arbeit setzt sich eingehend mit den unterschiedlichen Aspekten des strafprozessualen Opferschutzes auseinander. Die Darstellungen beziehen sich dabei auf die für Opfer mit dem Strafprozessreformgesetz (BGBl I 19/2004) und seine Folgenovellen entstandene Rechtslage, wobei die Überlegungen auch den Anforderungen Europäischer Rechtakte, insbesondere der bis zum 16.11.2015 innerstaatlich umzusetzenden „Opferschutzrichtlinie“ (2012/29/EU, ABl. Nr. L 315/57) gegenüber gestellt werden.

In Kap I erfolgen erste Eingrenzungsversuche des strafprozessualen Opferbegriffes. In Kap II werden die in der StPO vorgesehenen Opferrechte überblicksmäßig nach ihrem aktuellen Stand dargestellt. Kap III setzt sich mit den rechtlichen und praktischen Rahmenbedingungen des Rechtsanspruchs auf psychosoziale und juristische Prozessbegleitung auseinander, insbesondere mit der Reichweite des Kreises der anspruchsberechtigten Opfer im Sinne des § 65 Z 1 lit a und b StPO. Kap IV beschäftigt sich mit dem Opferbegriff des § 65 Z 1 lit c StPO und beleuchtet schwerpunktmäßig die Opferrechte auf Information, schriftliche und mündliche Übersetzungshilfe sowie die generelle Fragestellung nach den unterschiedlichen Ausprägungen des Rechts von Opfern auch achtungsvolle und würdevolle Behandlung.

Zusammenfassung (Englisch)

present thesis discusses closely the different aspects of victim protection in criminal proceedings. The representations refer to the legal situation of victims since the “Strafprozessreformgesetz” (BGBl I 19/2004) and its amendments, whereupon the considerations are opposed to European legislative acts, in particular with the “Victims Protection Directive” (2012/29/EU, ABl. Nr. L 315/57) which has to be transferred to national law until the 16.11.2015.

In chapter I first attempts are made to find a narrow definition of the legal term “victim”. Chapter II gives an overview of all the rights of victims in the Austrian code of criminal procedure. Chapter III explains the legal as well as the practical conditions for the trial support “psychosoziale und juristische Prozessbegleitung”, particularly the scope of the entitled persons in terms of § 65 Z 1 lit a und b StPO. Chapter 4 discusses the legal term victim as defined by § 65 Z 1 lit c StPO and focus on the victim-rights to demand information, written and oral translation and furthermore on the general question how victims can be treated respectfully and with dignity.

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