Titelaufnahme

Titel
Risikopräferenz und Prüfungsqualität : Eine fallstudienbasierte Untersuchung des Einflusses der individuellen Risikopräferenzen von Abschlussprüfern und Investoren auf die Prüfungsqualität
VerfasserGraschitz, Sabine
Begutachter / BegutachterinSteckel, Rudolf ; Bank, Matthias
Betreuer / BetreuerinSteckel, Rudolf ; Huber, Jürgen
Erschienen2015
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeOktober 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Prüfungsqualität / Risikopräferenz / Prüfungshonorare
Schlagwörter (EN)audit quality / risk preferences / audit fees
Zugriffsbeschränkung
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Zuge der Jahresabschlussprüfung spielt die Risikoeinschätzung, sowohl für Abschlussprüfer als auch Investoren, eine bedeutende Rolle zur Bestimmung des notwendigen Prüfungsumfangs (Arbeitseinsatz). Der individuelle Arbeitseinsatz beeinflusst die Prüfungsqualität und damit die Prüfungshonorare stark. Risikoeinschätzungen werden ihrerseits von der individuellen Risikopräferenz beeinflusst. Um eine Verknüpfung der Risikoeinschätzung und des Arbeitseinsatzes herstellen zu können, untersucht die vorliegende Arbeit mithilfe einer fallstudienbasierten Untersuchung (kombinierte Datenerhebung mittels Experimenten & Befragung), wie sich die individuelle Risikopräferenz von Abschlussprüfern und Investoren auf die angebotene/tatsächliche und die wahrgenommene Prüfungsqualität auswirkt. Zur Messung der Prüfungsqualität werden der Arbeitseinsatz und die Prüfungshonorare herangezogen. Als Experiment- bzw. Befragungsteilnehmer konnten 136 Studierende und 30 Wirtschaftsprüfer gewonnen werden. Die Analyse der erhobenen Daten zeigt, dass eine höhere Risikoaversion des Abschlussprüfers zu mehr Arbeitseinsatz und somit einer höheren Prüfungsqualität führt. Seitens der Investoren führt eine höhere Risikoaversion dazu, dass eine höhere Prüfungsqualität bevorzugt wird und sie auch bereit sind, höhere Prüfungshonorare zu bezahlen.

Zusammenfassung (Englisch)

Auditing is intended to fulfill a bundle of functions and especially is intended to ensure that high quality information is provided for the addressees of financial statements. Although there is no single agreed definition of audit quality that is used as a standard, audit quality can roughly be interpreted as investing the “appropriate” audit effort to issue an “appropriate” audit report on the auditees compliance with the relevant accounting principles. Within this paper the auditor and investors perspectives on audit effort and audit fees based on their individual risk preference is analyzed. This case-based analysis is based on the audit market model of Pummerer & Steller (2013). The results of the case based experimental analysis and the case based survey show that the higher the auditors risk aversion the higher the audit effort and the audit fee. This indicates that risk averse auditors provide higher audit quality than risk neutral auditors but also charge a higher audit fee. The analyses of the investors' perspective show that risk averse investors prefer a higher audit quality and are willing to pay a higher audit fee to have their demanded audit quality met.