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Titelaufnahme

Titel
Das Spannungsverhältnis zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsschutz unter besonderer Berücksichtigung der Abgrenzung von Tatsachenbehauptung und Werturteil in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu Artikel 10 EMRK / von Elisabeth Parteli
VerfasserParteli, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinPernthaler, Peter
GutachterHilpold, Peter
Erschienen2015
Umfang224 Bl.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeSeptember 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Menschenrechte / Grundrechte / Pressefreiheit / Persönlichkeitsschutz / EGMR-Rechtsprechung / Journalismus / Medien
Schlagwörter (GND)Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte / Pressefreiheit / Persönlichkeitsrecht / Rechtsprechung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-3538 Persistent Identifier (URN)
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Das Spannungsverhältnis zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsschutz unter besonderer Berücksichtigung der Abgrenzung von Tatsachenbehauptung und Werturteil in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zu Artikel 10 EMRK [14.97 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Lösung des Spannungsverhältnisses zwischen Pressefreiheit und Persönlichkeitsschutz im Rahmen der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Ihrem Wesen nach geraten die Pressefreiheit und der Schutz der Persönlichkeitsrechte fast zwangsläufig miteinander in Konflikt. Da beide Rechte als Säulen des demokratischen Gefüges die Persönlichkeitsrechte sogar als das Grundrecht par excellence gelten, kann dieser Konflikt nicht nach einem Schema x gelöst werden. Aufgrund des technischen Wandels unterliegt vor allem das Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit zudem einer stetigen Veränderung; immer wieder entstehen neue Konfliktfelder. Auch die vorliegende Arbeit kann daher nicht abschließend sein. Sie versucht aber, einen Teilaspekt dieses großen Feldes zu beleuchten, der noch recht wenig analysiert wurde. Während die unterschiedliche Behandlung von Prominenten und Nicht-Prominenten immer wieder thematisiert wird, geht die Abgrenzung zwischen Tatsachenbehauptungen und Werturteilen oft unter. Vielleicht, weil sie abstrakter ist, man die Begriffe nicht so leicht fassen kann. Dennoch spielt diese Abgrenzung für die Zulässigkeit einer (medialen) Äußerung bisweilen eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ist sie auch ausschlaggebend dafür, ob auf innerstaatlicher Ebene straf- oder zivilrechtlich vorgegangen wird.