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Titelaufnahme

Titel
Die Schnittstellenproblematik im Vergaberecht : wie sich das Vergaberecht mit anderen wettbewerbsrechtlichen Rechtsgebieten überschneidet und es dadurch zu einer gegenseitigen Einflussnahme kommt / Lukas-Florian Gilhofer
VerfasserGilhofer, Lukas-Florian
Begutachter / BegutachterinKahl, Arno
Betreuer / BetreuerinKahl, Arno
Erschienen2015
Umfanggetr. Zählung
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeAugust 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Vergaberecht / Beihilferecht / Kartellrecht / Lauterkeitsrecht / Auftraggeber / Auftragnehmer / Schnittstelle
Schlagwörter (GND)Österreich / Vergaberecht / Subventionsrecht / Kartellrecht / Wettbewerbsrecht
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-2624 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Die Schnittstellenproblematik im Vergaberecht [1.42 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Das Vergaberecht erlaubt es verschiedenen wettbewerbsrechtlichen Rechtsgebieten in den Vergabeprozess hineinzuwirken. Dadurch ergeben sich Schnittstellen. Gegenstand der Dissertation ist die Identifikation und systematische Darstellung dieser Schnittstellen samt den damit verbundenen Problemen.

Im Wesentlichen wird damit das Verhältnis zwischen, erstens dem Vergaberecht und dem Beihilferecht, zweitens dem Vergaberecht und dem Kartellrecht und drittens dem Vergaberecht und dem Lauterkeitsrecht im Detail abgebildet.

In Bezug auf das Verhältnis zwischen dem Vergaberecht und dem Beihilferecht wird mittels detaillierter Analyse der Tatbestandsvoraussetzungen des primärrechtlichen Beihilfeverbots nach einem möglichen Einfallstor für das Vergaberecht in das Beihilferecht gesucht. Weiters wird untersucht, wie sich Beihilfen auf Auftraggeber- bzw. auf Auftragnehmerseite im Vergabeverfahren auswirken.

In Bezug auf das Verhältnis zwischen dem Vergaberecht und dem Kartellrecht wird zum einen die Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren einer kartellrechtlichen Prüfung unterzogen, zum anderen die Anwendbarkeit des Missbrauchsverbots auf den öffentlichen Auftraggeber untersucht.

In Bezug auf das Verhältnis zwischen dem Vergaberecht und dem Lauterkeitsrecht wird die Möglichkeit zur Geldendmachung eines lauterkeitsrechtlichen Unterlassungsanspruchs auf Grund eines Vergabeverstoßes untersucht.