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Titelaufnahme

Titel
Civilitas in der Antike : Entstehung und Entwicklung eines politischen Begriffs / vorgelegt von Valerio Benedetti
VerfasserBenedetti, Valerio
Begutachter / BegutachterinLeppin, Hartmut ; Mersiowsky, Mark
GutachterLeppin, Hartmut ; Mersiowsky, Mark
Erschienen2015
Umfang374 S.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeJuli 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Civilitas / politische Kommunikation / Kaiserzeit / Ideologie
Schlagwörter (EN)Civilitas / political communication / Roman Empire / ideology
Schlagwörter (GND)Römisches Reich / Zivilgesellschaft / Bürgertum
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-4716 Persistent Identifier (URN)
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Civilitas in der Antike [2.92 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

vorliegende Studie ist eine umfassende Begriffsgeschichte der civilitas in der Antike. Civilitas ist ein Hauptbegriff des römischen politischen Denkens (vor allem im Zeitalter des Prinzipats und in der Spätantike), aus dem sich unter anderem moderne Begriffe wie »Kultur« und »Zivilisation« ableiten.

Eine herausragende Bedeutung hat die civilitas als Schwerpunkt der Selbstdarstellung der römischen Kaiser und als Kommunikationsmittel zwischen den Principes und dem Reichsadel: Tatsächlich bezieht sich das ideologische Vorbild des civilis princeps auf den Herrscher, der seine Macht mit Mäßigung ausübt, ohne Gewalt anzuwenden und ohne sich despotischen Haltungen hinzugeben. Auch beispielsweise Theoderich der Große wird civilitas anwenden, um sein italisches Königreich zu legitimieren.

Zusammenfassung (Englisch)

present study is a comprehensive history of the concept civilitas in antiquity. Civilitas is a key term of the Roman political thought (especially in the age of the Principate and in Late Antiquity), from which derive modern concepts such as “culture” and “civilization”.

The civilitas has an outstanding significance as focus of self-representation of the Roman Emperors and as a communication tool between the principes and the imperial aristocracy: indeed, the ideological model of the civilis princeps was applied to the ruler who exercises his power with moderation, without violence and without despotic attitudes. For example also Theoderic the Great will use the civilitas to legitimize his Italic Kingdom.