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Titelaufnahme

Titel
Studying the molecular mechanisms of radiation damage : low-energy electron interactions with biomolecules and medically relevant molecules / by Katrin Tanzer
VerfasserTanzer, Katrin
GutachterDenifl, Stephan
Erschienen2015
Umfang248, LIII S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Enth. u.a. 8 Veröff. d. Verf. aus den Jahren 2014 - 2015 . - Zsfassung in dt. Sprache
Datum der AbgabeJuli 2015
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Strahlenschäden / Strahlentherapie / Elektroneninteraktionen / Elektronenionisation / Dissoziative Elektronenanlagerung / DNA / Radiosensitizer / Chemotherapie
Schlagwörter (GND)Krebs <Medizin> / Chemotherapie / Strahlenschaden
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-2839 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Studying the molecular mechanisms of radiation damage [8.52 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit der Endeckung im Jahr 2000, dass Sekundärelektronen mit Energien unter 20 eV, die in großen Mengen bei der Bestrahlung von biologischem Gewebe mit ioniserender Strahlung entstehen, schwere Schäden in der menschlichen DNA verursachen können, ist das Interesse an der Wechselwirkung von Elektronen mit Biomolekülen enorm gestiegen. Jene zwei Prozesse die in diesen Energiebereichen dominant sind, Elektronenionisation und Dissoziative Elektronenanlagerung, wurden für diese Arbeit an biologisch und medizinisch relevanten Molekülen untersucht. So etwa wurden diese Elektroneninteraktionen mit Nukleobasen näher erforscht, die essentielle Bestandteile der DNA sind und deren Fragmentierung schwere Schäden der DNA nach sich zieht. Diese DNA-Schäden können enorme Auswirkungen auf den menschlichen Körper und Krankheiten wie etwa Krebs zur Folge haben. Strahlentherapie ist eine der wirksamsten Methoden um Krebs zu behandeln, ihre molekularen Mechanismen sind jedoch noch nicht exakt verstanden. Um diesen Prozessen auf molekularer Ebene auf die Spur zu kommen wurden Moleküle gemessen, die strahlensensibilisierend wirken sollen. Dabei wurde entdeckt dass selbst kleine Strukturänderungen großen Einfluss auf die Wirkung der Strahlentherapie haben können. Weiters wurde ein Modell-Chemotherapiemedikament auf sein Verhalten unter Bestrahlung getestet. Alle Ergebnisse lassen vermuten dass für das Verständnis von Strahlenschäden und Strahlentherapie die genaue Kenntnis der Prozesse auf molekularer Ebene sehr wichtig ist und Elektronen hier eine herausragende Rolle spielen.

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