Titelaufnahme

Titel
Medienkommunikation im Netz : eine Verortung zwischen Massen- und interpersonaler Kommunikation / verf. von Veronika Gründhammer
VerfasserGründhammer, Veronika
Begutachter / BegutachterinHajnal, Ivo ; Kienpointner, Manfred
Betreuer / BetreuerinHajnal, Ivo
Erschienen2015
Umfang265 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Medienkommunikation / Web 2.0 / Social Web / interpersonale Kommunikation / Hybridmedien / Social Network Sites / Social Sharing / Twitter
Schlagwörter (GND)Internet / Interaktive Medien / Massenkommunikation / Interpersonale Kommunikation
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Zusammenfassung (Deutsch)

Massenmedien und Interaktion gelten grundsätzlich als inkompatibel. Luhmann bezeichnet all jene Institutionen, die sich zur Verbreitung von Kommunikation technischer Mittel der Vervielfältigung bedienen, als Massenmedien. Die Interaktion zwischen SenderInnen und EmpfängerInnen scheint bei der Massenkommunikation folglich durch die Zwischenschaltung von Technik ausgeschlossen. Die Medienkommunikation im Internet hingegen wird meist über ein gesteigertes Maß an „Interaktivität“ definiert. Das Aufkommen der „neuen Medien“ sowie deren rasante Entwicklung sind mit großen Hoffnungen verknüpft. Nicht nur, dass aus passiven RezipientInnen aktive NutzerInnen werden. Die Defizite der Massenkommunikation sollen durch Weblogs, Wikis und Co. überwunden und ein Demokratisierungsprozess in der Kommunikation in Gang gesetzt werden. Ist „Interaktivität“ jener Begriff, an dem sich das Besondere der Kommunikation im Netz festmachen lässt und kann man jene „neuen“ Phänomene von Kommunikation mit dem bereits bestehenden Instrumentarium an Begriffen überhaupt beschreiben?

Die Fragen, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Medienkommunikation im Netz Zwischen Massen- und Individualkommunikation“ gestellt werden, lauten zunächst einmal ganz grundlegend:

Womit haben wir es bei der Medienkommunikation im Netz zu tun?

Handelt es sich bei Phänomenen wie Weblogs oder Wikis um Massen- oder um Individualkommunikation? Oder beschreibt der Begriff der MassenIndividualkommunikation, wie ihn Faßler vorschlägt, die Netzkommunikation am besten?

Sind die NutzerInnen der neuen Medien SenderInnen und/oder EmpfängerInnen massenmedialer Botschaften, oder betreiben sie durch ihre Interaktivität (z.B. der Kommentierung eines Blogbeitrags oder dem Posten eines Facebook-Status-Updates) eine neue Spielart der Individualkommunikation?

Wie sind die teils höchst unterschiedlichen Formen der Netzkommunikation zu charakterisieren?