Titelaufnahme

Titel
Pfarrverbände - Notlösung und Chance! : Impulse von Ferdinand Klostermann für die Pfarrstruktur im Erzbistum Salzburg aus kirchenrechtlicher Sicht / Johann Pletzer
VerfasserPletzer, Josef Johann
Begutachter / BegutachterinRees, Wilhelm
Betreuer / BetreuerinRees, Wilhelm
Erschienen2015
UmfangXVI, 306, XXXVIII S.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeJuni 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Pfarrverbände / Pfarre / Erzdiözese / Salzburg / Klostermann / Gemeindetheologie / kleine / christliche / Gemeinschaften / Pfarrentwicklung / Seelsorgeräume / Pfarrstrukturen / Partizipation / Basisgemeinden / Pastoral / Situationsanalyse / Priestermangel / Vision
Schlagwörter (EN)pastoral areas / parish / priest / Salzburg / pastoral theology / small christian communities / basic ecclesial communities / vision / participation / church of africa / church of asia / church of latinamerica
Schlagwörter (GND)Klostermann, Ferdinand / Katholische Kirche / Erzdiözese Salzburg / Pfarrei / Pfarrverband
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem 1. Jänner 2009 hat man die Erzdiözese Salzburg, infolge des Priestermangels, in Pfarrverbände eingeteilt und diese errichtet. Es ist dies sowohl für die Gläubigen als auch für die Seelsorger wie auch für die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen eine große Herausforderung.

Da sich der Verfasser dieser Dissertation in seiner Lizentiatsarbeit mit der Gemeindetheologie von Ferdinand Klostermann beschäftigt hat, welcher die pastorale Entwicklung in den letzten Jahrzehnten massiv beeinflusst hat, soll nun nachgeforscht werden, ob Ferdinand Klostermann für die Pastoral in der Erzdiözese Salzburg, heute noch Impulse geben kann.

Ausgehend von einer Situationsanalyse der Pfarrstruktur in der Erzdiözese Salzburg, will der Verfasser der Arbeit als erstes die geschichtliche Entwicklung und Organisation der Pastoral in der Erzdiözese Salzburg in den letzten Jahrzehnten erforschen und daraufhin die aktuellen pastorale Situation darstellen. Eine spannende Frage wird sein, wie die Erzdiözese Salzburg die Gestaltung der Pastoral in absehbarer Zukunft sieht.

Der Innsbrucker Pastoraltheologe Christian Bauer hat zwei Ekklesiologien im Zweiten Vatikanischen Konzil herausgearbeitet: Die Sammlung nach Innen und das Gehen nach Außen. Der Blick darauf kann soll helfen, die Chancen und Grenzen der Pfarrverbände aufzuzeigen.

Das Kirchenrecht soll in einem weiteren Punkt zur Pastoral heute befragt werden. Dabei werden die Strukturen Pfarre, Pfarrverbände und weitere aktuelle Entwicklungsformen der Pastoral aus kirchenrechtlicher Sicht dargestellt. In weiterer Folge werden Fragen der Leitung, der Organisation und der Kommunikation behandelt, wobei besonders die Situation der Priester und Laien betrachtet werden soll.

Ferdinand Klostermann hat in seiner Gemeindetheologie Antworten auf Fragen seiner Zeit gegeben. Heute wird sein Name nur mehr selten genannt. Ist dies ein Zeichen dafür, dass seine Gemeindetheologie überholt ist, oder ist es eine Folge seines nicht ganz einfachen Charakters, dass er nicht mehr zitiert wird? Nach einer kurzen Vorstellung seiner Biographie soll Klostermanns Gemeindethologie zur Pastoral befragt werden und mit den aktuellen Fragen der Pastoral in der Erzdiözese Salzburg in Beziehung gebracht werden.

Die Antworten und Forderungen Klostermanns Gemeindetheologie, vor allem seine Sichtweise der Möglichkeiten der Pfarrverbände werden in einem weiteren Punkt dem Kirchenrecht gegenüber gestellt. Hier soll vor allem darauf geschaut werden, wo Klostermann weiter gegangen ist, als es das Kirchenrecht zu lässt bzw. wo Klostermann hinter den Möglichkeiten des Kirchenrechts zurückgeblieben ist.

Zusammenfassend soll dann, mit dem Blick auf das Kirchenrecht und die Gemeindetheologie Ferdinand Klostermanns, aufgezeigt werden, was Klostermann den Verantwortlichen in der Pastoral in der Erzdiözese Salzburg sagen könnte und wo er auch dem Kirchenrecht Anregungen geben könnte.

Abschließend wird ein Blick in die Weltkirche geworfen, vor allem in die Kirche der Philippinen, wo der Verfasser im Rahmen einer Studienreise im Februar 2015 über die partizipativen Kirche Lateinamerikas gearbeitet hat und mit deren Ergebnisse die Arbeit abrundet.

Zusammenfassung (Englisch)

The new structure in the archdiocese Salzburg motivated Josef Pletzer to continue his studies, because these changes are big challenges for the priests, the pastoral workers and the faithful.

Ferdinand Klostermann was already working on these new structures, which are necessary, because of lack of priests, in the eighties last century. So he should be asked if his inputs can assist the pastoral work in the archdiocese.

But first the situation of the Archdiocese should be published. After this the way to the new structure of pastoral areas should be demonstrated.

The documents Lumen gentium and Gaudium et spes show that the church must be strengthen to the inside but at the same time there is the way to the world, to the outside.

The Canon Law will be asked about the parish structures, and if the inputs from Klostermann fit with Canon low.

At least the young churches in the world will be asked, if they can give an input to the church of Salzburg.