Titelaufnahme

Titel
The challenges to the Church in Enugu Diocese, Nigeria in regard to christian education, with special reference to the Decree Gravissimum Educationis of the Second Vatican Council and c. 795 CIC/1983 / eingereicht von Ernest Anezichukwu Obodo
VerfasserObodo, Ernest Anezichukwu
Begutachter / BegutachterinGuggenberger, Wilhelm
GutachterRees, Wilhelm
Erschienen2015
Umfang418 Bl.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Datum der AbgabeMai 2015
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Kirche / Christliche Erziehung / Kanonische implikation der Arbeit / Eltern Recht ihre Kinder zu erziehen / Lehramt der Kirche / Das Recht der Kirche alle Gläubigen zu erziehen / Das Recht alle Gläubigen christlichen Erziehung zu erhalten / Das Recht der Kirche Schule alle Art zu gründen / Katholische Schule / Religionsunterricht / Katechese
Schlagwörter (EN)Church / Christian education / canonical implications of the work / parents right to educate / Teaching authoriy of the Church / The right of all Christians to receive Christian education / The Right of the Church to establish schools of all kinds / The issue of Catholic Schools and School Religious Instruction Parish Catechesis
Schlagwörter (GND)Diözese Enugu <Katholische Kirche> / Christliche Erziehung / Vatikanisches Konzil <2., 1962-1965, Vatikanstadt, Gravissimum educationis> : Codex iuris canonici
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Zusammenfassung (Deutsch)

Arbeitsabstrakt

Diese Dissertation hat als Thema: Herausforderungen an die Kirche in der Diözese Enugu, Nigeria, im Bereich der christlichen Erziehung unter Berücksichtigung des Dekrets Gravissimum Educationis des Zweiten Vatikanischen Konzils und von Kanon 795 CIC/1983.

Die Dissertation analysiert verschiedene Probleme, die die christliche Erziehung betreffen, und nimmt als Ausgangspunkt die Diözese Enugu. Viele kirchliche Dokumente stellen 3 Agenten der christlichen Erziehung heraus: Eltern, Kirche und Staat. Unter diesen erkennt das kanonische Recht an, dass die Eltern das ursprüngliche, erste, natürliche und untrennbare Recht haben ihre Kinder zu erziehen; ein Recht, das keine menschliche Macht oder Einrichtung ihnen verweigern kann ohne Schuld auf sich zu laden. Aber da die Eltern nicht alles haben, was nötig ist, um ihren Kindern eine gute Erziehung zu geben, brauchen und verdienen sie die Hilfe der Kirche, des Staates und verschiedener anderer kultureller Gruppen. Durch ihre Berufung hat die Kirche das Mandat alle Nationen zu unterweisen und ist deshalb kanonisch gerechtfertigt zu erziehen. Erziehung ist auch eine Pflicht des Staates, da er seinen Bürgern Sicherheit verleihen muss. Es sollte nicht nur ein staatliches Unternehmen sein, sondern eine Art „Joint- venture“ Geschäft. Die Verstaatlichung der Schulen und das staatliche Monopol der Kontrolle sind Formen eines vom Staat auferlegtem Säkularismus und moralischem Relativismus.

In dieser Dissertation argumentieren wir dafür, dass Inkulturation der afrikanischen Perspektiven in der Erziehung, die die Zusammenarbeit von Familie und Gesellschaft erfordert, dazu beiträgt das Erziehungssystem in Nigeria umzubilden. Dazu würde auch beitragen, wenn man sich an dem österreichischen System orientierte, in dem es eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche gibt und das schon lange und erfolgreich existiert. Diese Arbeit soll einen Beitrag leisten bei der Suche nach der Befreiung Afrikas von seinen Fesseln der Ignoranz. Gott hat nicht vorgesehen, dass Afrika arm ist, wo sich Krieg, Hunger, Ausbeutung und Unwissen abspielen. Nur die Erziehung, die ein integraler Bestandteil ist, kann die Augen der Bewohner öffnen und sie auf ihre Rechte und Privilegien hinweisen und Ihnen helfen ihr Schicksal zu verändern. Die verschiedenen Kulturen, Religionen, und ethnische Nationalitäten in Afrika müssen zusammenarbeiten auf dem Gebiet der Erziehung und auf diese Weise lernen in Frieden zu leben. Die christliche Erziehung lässt keine Diskriminierung zu. Ein Teil ihres Beitrags ist ein christliches Verständnis der Welt darzulegen mit dem Ziel die Wunden des Relativismus zu heilen und der menschlichen Existenz einen Sinn zu geben.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract

This dissertation takes as its theme: The challenges to the Church in Enugu Diocese, Nigeria in regard to Christian education, with special reference to the Decree Gravissimum Educationis of the Second Vatican Council and c. 795 CIC/1983. It analyses the variety of problems facing Christian education in Nigeria, taking Enugu Diocese as its starting point. Many Church documents expressly single out three agents of education: Parents, Church and State. Among these, Canon Law recognizes parents as having the primordial, primary, natural and inalienable right to educate their children; a right which no human power or institution can deny them without being culpable of wrongdoing. But because parents lack all it takes to give their children an integral education; they require and deserve the help of Church, State and various cultural groups. By her vocation, the Church has the mandate to teach all the nations and is, therefore, canonically entitled to educate. Education is also an obligation and duty of the State, owing to her resolve to provide its citizens with security of life. It should not be an enterprise for the State alone but rather a joint-venture business. Nationalization of schools and monopoly of control are forms of state-imposed secularism and moral relativism.

In this dissertation, we are making the case that inculturating the African perspective of education which requires collaboration between the family and society; and borrowing a leaf from the Austrian system in which there is a good collaboration between Church and state; and has had a longer and successful historical existence, will help reshape our education system in Nigeria. This work is a contribution to the search for the liberation of Africa from the shackles of ignorance. Africa is not destined to be poor and a theater of war, hunger, exploitation and ignorance. Only an education which is integral in form can open the eyes of the people to their rights and privileges and help them to struggle to reshape their destiny. The various cultures, religions and ethnic nationalities in Africa must work together in the area of education and through this, learn to live in peace with one another. Christian education does not sound the note of discrimination. A part of its contribution is to present a Christian view to the world, with a view to heal the wounds of relativism and give meaning to human existence.