Titelaufnahme

Titel
Zur direkten Bestimmung der Traglastkurve nicht ausgesteifter und ausgesteifter Beulfelder durch Anwendung der Fließlinientheorie / Ralph Timmers
VerfasserTimmers, Ralph
Begutachter / BegutachterinLener, Gerhard ; Kuhlmann, Ulrike
Betreuer / BetreuerinLener, Gerhard
Erschienen2015
UmfangXVI, 237 S. : zahlr. Ill. u. graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
Datum der AbgabeMai 2015
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Plattenbeulen / Fließlinientheorie / Kinematischer Satz / Traglastkurve / Finite Elemente Methode / Imperfektionen
Schlagwörter (GND)Platte / Beulung / Tragverhalten / Berechnung
Zugriffsbeschränkung
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Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die in den Normen des Eurocode (EN 1993-1-5) verankerten Nachweisformate gegen Plattenbeulen basieren im Wesentlichen auf der Elastizitätstheorie bzw. auf der Verzweigung des perfekten Systems (analog zum Ersatzstabverfahren der EN 1993-1-1). Mit diesen Theorien alleine ist es aber nicht möglich, das reale Tragverhalten wiederzugeben. Vielmehr wird ausgehend von der Verzweigungslast des perfekten Systems ein Abminderungsfaktor bestimmt, welcher die fehlenden Effekte aus Materialplastizität, Imperfektionen usw. berücksichtigt.

In dieser Arbeit wird daher eine alternative Vorgehensweise zur Bestimmung der Traglastkurve stabilitätsgefährdeter Bauteile entwickelt. Zur Abbildung des realen Tragverhaltens wird die Plastizitätstheorie verwendet, speziell die verallgemeinerte Fließlinientheorie höherer Ordnung unter Beachtung von Imperfektionen. Aus der so ermittelten Traglastkurve sollte es möglich sein, die Traglast des Systems abzulesen.

Zu Vergleichszwecken werden Traglastkurven von nicht ausgesteiften und ausgesteiften Beulfeldern benötigt. Diese werden mit der Finite Elemente Methode (FEM) bestimmt. Dazu ist die Durchführung einer nichtlinearen Berechnung unter Berücksichtigung geometrischer und materieller Imperfektionen erforderlich. Hinsichtlich Modellbildung und Ansatz eines geeigneten Imperfektionsmusters gibt es noch offene Fragen, welche im Zuge dieser Arbeit mitbehandelt werden.