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Titelaufnahme

Titel
The relative age effect in alpine ski racing / by Lisa Müller
VerfasserMüller, Lisa
Begutachter / BegutachterinRaschner, Christian ; Burtscher, Martin
Betreuer / BetreuerinRaschner, Christian ; Kornexl, Elmar
Erschienen2015
Umfanggetr. Zählung : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2015
Anmerkung
Enth. u.a. 5 Veröff. d. Verf. aus den Jahren 2012 - 2015 . - Zsfassung in dt. Sprache
Datum der AbgabeMärz 2015
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Relativer Alterseffekt / Talentselektion / Alpiner Skirennlauf
Schlagwörter (EN)relative age effect / talent selection / alpine ski racing
Schlagwörter (GND)Skirennsport / Talentförderung / Sportliche Eignung / Lebensalter / Wahrscheinlichkeitsverteilung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-2369 Persistent Identifier (URN)
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The relative age effect in alpine ski racing [2.8 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Relativer Alterseffekt (RAE) besteht in der Überrepräsentation von früh im Selektionsjahr geborenen AthletInnen. Das Vorhandensein eines RAE deutet darauf hin, dass ein großer Verlust von Talenten gegeben ist. Dieser Effekt besteht vor allem in Sportarten mit hohen Kraftanforderungen und in sehr beliebten und häufig frequentierten Sportarten. Ein RAE konnte auch im Elitebereich des Alpinen Skirennlaufs, dem FIS Weltcup und den FIS Juniorenweltmeisterschaften (16 bis 20 Jahre), nachgewiesen werden. Ob der RAE bereits auch im Nachwuchsbereich auf nationaler Ebene vorhanden ist, war noch unbekannt. Um den RAE minimieren zu können, ist es notwendig, das gesamte Ausmaß und die Einflussmechanismen des RAE im Skirennlauf zu untersuchen. Aufbauend darauf waren die Ziele der vorliegenden Dissertation, Folgendes zu untersuchen: erstens, sollte das Vorhandensein und das Ausmaß des RAE in den weiteren Klassen des internationalen und nationalen Nachwuchsskirennlaufs untersucht werden; zweitens, sollte der Einfluss des relativen Alters auf die Rennleistung erhoben werden; und drittens, sollten die Einflussmechanismen auf den RAE im Skirennlauf erläutert werden.

Die Ergebnisse der vorliegenden Dissertation zeigten, dass der RAE in allen Alterskategorien des nationalen und internationalen Alpinen Skirennlaufs ein Problem darstellt. Neben dem Vorhandensein des RAE auf dem Elitelevel im Weltcup und bei den Juniorenweltmeisterschaften wurde dieser auch in der nächsten Kategorie des internationalen Nachwuchsskirennlaufs bei den 1. Olympischen Jugend Winterspielen (YOG) in Innsbruck (2012) mit 15- bis 16-jährigen AthletInnen nachgewiesen. Im nationalen Nachwuchsbereich wurde das Vorhandensein des Effekts bei TeilnehmerInnen der Aufnahmeprüfungen von Schulen mit skisportlichem Schwerpunkt (9- bis 10- und 14- bis 15-Jährige) untersucht. Zusätzlich wurde ein hochsignifikanter RAE bei SchülerInnen von mehreren österreichischen Skischwerpunktschulen (10 bis 13 Jahre) erhoben. Die Selektion bei den Aufnahmeprüfungen verstärkt den RAE nicht noch mehr, da von allen TeilnehmerInnen nicht erneut wieder die relativ Älteren bevorzugt ausgewählt wurden. Diese Kenntnisse deuten darauf hin, dass die bevorzugte Selektion von relativ älteren SkirennläuferInnen und somit der Selektionsfehler, der zum Entstehen des RAE führt, bereits stattfindet, bevor die NachwuchsathletInnen Skischwerpunktschulen besuchen. Folglich scheint der Selektionsfehler auf das Wettkampfklassensystem im Skirennlauf zurückzuführen sein. Aufgrund dessen wurde der RAE in weiterer Folge auch in den jüngsten Wettkampfklassen des nationalen Nachwuchsskirennlaufs im Kids Cup (7- bis 11-Jährige) und im Teenager Cup (12- bis 15-Jährige) untersucht. Bereits in diesen jüngsten Klassen des Nachwuchsskirennlaufs war ein RAE vorhanden. Zusätzlich wurde aufgezeigt, dass ein höheres Wettkampfniveau (nationale vs. regionale Rennen) mit einem stärkeren RAE verbunden ist, da der RAE zusätzlich deutlich stärker vorhanden war bei jenen AthletInnen, die für die nationalen Finalrennen des Kids Cups selektiert wurden. Verglichen zur jüngsten Klasse (Kids Cup) wurden nicht erneut bevorzugt relativ ältere SkirennläuferInnen für die nächste Klasse (Teenager Cup) ausgewählt, da der Prozentsatz von relativ älteren AthletInnen vom ersten zum zweiten Level nicht noch weiter gestiegen ist. Dies deutet darauf hin, dass der Selektionsfehler im Talententwicklungssystem im Alpinen Skirennlauf bereits während oder vor der jüngsten Wettkampfklasse auf nationalem Level entsteht. Da das Talent in einem Sport sicherlich nicht vom Geburtsmonat abhängt, kann angenommen werden, dass als Folge des bestehenden RAE in allen Alterskategorien des Alpinen Skirennlaufs ein großer Verlust von Talenten gegeben ist.

Die Ergebnisse der vorliegenden Dissertation zeigten auf, dass das relative Alter einen signifikanten Einfluss auf die Rennleistung im Alpinen Skirennlauf hat. In etwa 30% der MedaillengewinnerInnen bei der YOG 2012 in verschiedenen Wintersportdisziplinen waren in den ersten drei von 24 möglichen Monaten geboren (2 Geburtsjahrgänge startberechtigt). In den Ski Alpin Rennen bei der YOG wurden 13 der 19 Medaillen von AthletInnen gewonnen, die in den ersten zwei Relativen Altersquartalen geboren waren. Außerdem wurden alle Goldmedaillen von SkirennläuferInnen gewonnen, die in den ersten drei von acht möglichen Quartalen geboren waren. Zusätzlich konnte aufgezeigt werden, dass ca. 35% der TeilnehmerInnen im Kids Cup, welche sich in den Top 3 platzieren konnten, im ersten Quartal geboren waren.

Um den RAE im Alpinen Skirennlauf minimieren zu können, sollten Strategien im Talententwicklungssystem geändert werden. Bevor diese Strategien jedoch geändert werden können, müssen die Einflussmechanismen auf den RAE erhoben werden. In diesem Zusammenhang wurden das sportmotorische Leistungsniveau, anthropometrische Charakteristika und der biologische Entwicklungsstand als mögliche kausale Mechanismen des Vorhandenseins des RAE im Skirennlauf untersucht. Der Einfluss der sportmotorischen Leistungsfähigkeit wurde bei TeilnehmerInnen von Aufnahmeprüfungen von Schulen mit skisportlichem Schwerpunkt (9- bis 10- und 14- bis 15-Jährige) und SchülerInnen von Skischwerpunktschulen (10- bis 13-Jährige) erhoben. Es konnte aufgezeigt werden, dass keine signifikanten Unterschiede in den einzelnen sportmotorischen Tests bestanden zwischen den in den einzelnen Quartalen geborenen AthletInnen. Daher kann angenommen werden, dass lediglich gut trainierte und körperlich homogene NachwuchsskirennläuferInnen im Talentfördersystem selektiert werden. Folglich kann gesagt werden, dass das sportmotorische Leistungsniveau den RAE nicht weiter verstärkt bzw. beeinflusst. Es scheint jedoch so, dass relativ jüngere AthletInnen nur dann bevorzugt ausgewählt werden, wenn sie ein weiter entwickeltes körperliches Leistungsniveau aufweisen. Der Einfluss der anthropometrischen Charakteristika auf den RAE wurde bei den TeilnehmerInnen der YOG 2012 und bei den SchülerInnen von Schulen mit skisportlichem Schwerpunkt, sowie bei einer Vergleichsgruppe von Nicht-AthletInnen gleichen Alters (10 bis 13 Jahre) untersucht. Es konnte ein signifikanter Einfluss von Größe und Gewicht auf den RAE nachgewiesen werden. Die im ersten Quartal geborenen SkirennläuferInnen waren signifikant größer und schwerer als die anderen SkirennläuferInnen. Die in den einzelnen Quartalen geborenen SchülerInnen der Vergleichsgruppe unterschieden sich nicht signifikant in Größe und Gewicht. Die in den ersten beiden Quartalen geborenen SkirennläuferInnen waren jedoch signifikant größer und schwerer als jene der Vergleichsgruppe. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Bedeutung von höher ausgeprägten anthropometrischen Charakteristika im Alpinen Skirennlauf. Die anthropometrischen Charakteristika scheinen den Selektionsprozess im Alpinen Skirennlauf weiter zu beeinflussen, da die höheren Werte in Größe und Gewicht von im ersten Quartal geborenen SchülerInnen lediglich bei den SkirennläuferInnen vorhanden waren, jedoch nicht bei der Vergleichsgruppe von Nicht-SportlerInnen.

Bevor der Einfluss des biologischen Entwicklungsstandes auf den RAE untersucht werden konnte, musste eine einfach anwendbare, aber dennoch genaue Methode zur Erhebung dessen gefunden werden, welche in Zukunft dann im Talentselektionsprozess verwendet werden könnte, um spät entwickelte AthletInnen nicht zu diskriminieren. In diesem Zusammenhang wurden die geschlechtsspezifischen Vorhersagegleichungen von Mirwald und Mitarbeitern (2002) mit der Gold-Standard-Methode zur Erhebung des Skelettalters (Handwurzelknochenröntgen der linken Hand) verglichen. Es konnte aufgezeigt werden, dass die Prognosegleichungen zur Vorhersage des Alters, wann die Person den individuell größten Wachstumsschub erreichen wird (APHV), bei 10- bis 13-jährigen Kindern vergleichbare Ergebnisse wie das Handwurzelknochenröntgen zur Erhebung des Skelettalters liefert. Folglich kann diese einfache Methode in Zukunft im Talentselektionsprozess eingesetzt werden, um den biologischen Entwicklungsstand im Talententwicklungssystem zu berücksichtigen. Zusätzlich wurde aufbauend auf diesen Erkenntnissen mittels dieser Methode der Einfluss des biologischen Entwicklungsstandes auf den RAE bei SchülerInnen von Skischwerpunktschulen und gleichaltrigen SchülerInnen aus nicht-sportbetonten Schulen (10 bis 13 Jahre) untersucht. Es konnten keine signifikanten Unterschiede im APHV zwischen den in den einzelnen Quartalen geborenen SkirennläuferInnen nachgewiesen werden. Dies bedeutet, dass die AthletInnen in etwa dem gleichen Alter ihren individuell größten Wachstumsschub erreichen werden. Es scheint so, als ob relativ jüngere SkirennläuferInnen bessere Chancen haben, selektiert zu werden, wenn sie den gleichen oder einen weiter entwickelten biologischen Entwicklungsstand aufweisen. Überraschenderweise konnten keine signifikanten Unterschiede im APHV zwischen den SkirennläuferInnen und der Vergleichsgruppe aufgezeigt werden. Weiterführende Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass jene SkirennläuferInnen, die für nationale Finalrennen selektiert wurden, ihren individuell größten Wachstumsschub in einem signifikant früheren Alter erreichen werden, als die SchülerInnen der Skischwerpunktschulen.

Die Erkenntnisse der vorliegenden Dissertation deuten darauf hin, dass es wichtig ist, Strategien im Talentfördersystem im Alpinen Skirennlauf zu ändern, um den RAE langfristig minimieren zu können. Ein Wettkampfklassensystem, welches auf einem rotierenden Stichtag basiert, scheint ein interessanter Lösungsvorschlag zu sein. Außerdem sollten im Talentfördersystem zukünftig anthropometrische Charakteristika und der biologische Entwicklungsstand berücksichtigt werden, um zur mehr Fairness beitragen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

A relative age effect (RAE) refers to an over-representation of athletes born early in a selection year. The existence of a RAE indicates that a severe loss of talents is given. This effect exists in sports with high demands on power, strength and body size and in culturally popular and important sports. A RAE was proven to be present also at the elite level of alpine ski racing, in the FIS World Cup and the FIS Junior World Ski Championships (16 to 20 years). Whether the RAE starts to be present already at national youth levels, was still unknown. In order to be able to minimize this effect, the full extent of it and the influential mechanisms on it should be investigated. Based on these findings, the aims of the present dissertation were, in a first step, to investigate the occurrence and the extent of the RAE in the next levels of international and national youth alpine ski racing, in a second step, to investigate the influence of relative age on the overall performance/results, and in a third step, to examine the influential mechanisms on the RAE in alpine ski racing.

The findings of the present dissertation showed that the RAE represents a problem in all age categories of national and international alpine ski racing. Next to the existence of the RAE in elite alpine ski racers of the World Cup and the Junior World Ski Championships, it was proven to be present in the next level of international youth ski racing at the 1st Winter Youth Olympic Games (YOG) in Innsbruck in 2012 with athletes aged 15 to 16 years. At the national youth levels, the existence of the effect was assessed in the participants of the entrance exams of ski boarding schools (9 to 10 and 14 to 15 years). Additionally, a highly significant RAE was present in the pupils of several Austrian ski boarding schools (10 to 13 years). The selection at the entrance exams does not further intensify or strengthen the RAE, since of all participants not again the relatively older athletes were favorably selected. These findings indicate that the selection of relatively older youth ski racers and in this context, the selection error causing the RAE, already takes place before youth athletes enter the ski boarding schools. Consequently, the selection error seems to be caused by the competition system in alpine ski racing. Therefore, the RAE was assessed also at the youngest levels of youth ski racing, the Kids Cup (7 to 11 years) and the Teenager Cup (12 to 15 years). Already at these youngest levels of youth ski racing, a RAE was present. Additionally, it was examined that a higher competition level (national vs. provincial races) is associated with a stronger RAE, since the RAE was additionally more pronounced among the athletes selected for the national final races of the Kids Cup. Compared to the youngest level of youth ski racing (Kids Cup), there are not again favorably selected the relatively older athletes into the next level (Teenager Cup), as the percentage of relatively older athletes has not increased from the first to the second level. This finding reveals that the error in the talent development system in alpine skiing already has occurred at or before the youngest level of national youth ski racing. Due to the fact that talent in a sport does not depend on the birth month, it can be assumed that there is a severe loss of talents as a consequence of the existing RAE in all age categories of alpine skiing.

The findings of the present dissertation revealed that the relative age has a significant influence on the overall performance/results in alpine ski racing. Nearly 30% of all medal winners at the YOG 2012 (in diverse types of winter sport disciplines) were born in the first three of 24 possible months (2 eligible birth years). In the alpine ski races at the YOG, 13 of 19 medals were won by athletes of the first two relative age quarters and all gold medals were won by ski racers born in the first three of eight quarters. Additionally, approximately 35% of the Kids Cup participants who placed in the top three positions were of relative age quarter one.

In order to minimize the RAE in alpine skiing, strategies in the talent development system have to be changed. However, before these strategies can be changed, the influential mechanisms on the RAE have to be assessed. In this context, the level of physical performance, anthropometric characteristics and biological maturation as possible causal mechanisms of the existence of the RAE in alpine ski racing were investigated. The influence of the physical fitness was assessed in a sample of participants of the entrance exams of ski boarding schools (aged 9 to 10 and 14 to 15 years) and pupils of ski boarding schools (aged 10 to 13 years). It was determined that no significant differences in the single physical performance tests were apparent between the ski racers born in the four quarters. It can be assumed that only well trained and physically homogenous young ski racers are selected in the development system. Consequently, the level of performance of physical motor skills does not further intensify the RAE in alpine ski racing. However, it seems that relatively younger athletes are more likely to be selected only if they are advanced in their physical characteristics. The influence of anthropometric characteristics on the RAE was assessed in the participants of the YOG 2012 and pupils of ski boarding schools, and additionally in a comparison group of non-athletes of the same age as the pupils (10 to 13 years). A significant influence of body mass and body height on the RAE could be shown. The ski racers born in the first relative age quarter were significantly taller and heavier compared to the other ski racers. The pupils of the comparison group of non-athletes born in the four quarters did not differ significantly in body mass and height from each other. However, the ski racers born in the first two relative age quarters showed significantly higher values in body mass and body height compared to the group of non-athletes. These findings underline the importance of advanced anthropometric characteristics in alpine skiing. The anthropometric characteristics seem to further influence the selection process in alpine ski racing, as the higher values in body mass and height of pupils born in the first quarter were only present in the ski racers, not in the comparison group of non-athletes.

Before the influence of the biological maturation on the RAE could be investigated, a simple, feasible, yet accurate method of assessing it had to be found, which in the future could be implemented in the talent selection process in order to prevent late-maturing athletes from being at a disadvantage. In this context, the method of sex-specific prediction equations of Mirwald and co-workers (2002) was compared with the gold-standard-method of assessing the skeletal age (x-ray of the left wrist). It was demonstrated that the equations to predict the age at peak height velocity (APHV) are comparable to the estimation of skeletal age assessed by x-rays for 10 to 13 year old youths. Consequently, this simple method could be used in the future in the talent selection process to assess the biological maturity status of athletes in order to consider the biological maturation in the talent development system. Additionally, based on these findings, by using this method, the influence of biological maturation on the RAE could be investigated by examining pupils of ski boarding schools and a comparison group of non-athletes of the same age (10 to 13 years). No differences in the APHV were present between the youth ski racers born in the single relative age quarters. Hence, the ski racers will reach their individual peak growth spurt at nearly the same age. It seems that relatively younger ski racers have better chances of being selected when they represent the same or an advanced maturational status. Surprisingly, no differences were present in the APHV between the youth ski racers and the pupils of the comparison group. However, further analyses revealed that those youth ski racers who were selected for national final races will reach their individual peak growth spurt at a significant earlier age compared to the sample of youth ski racers of ski boarding schools.

The findings of the present dissertation revealed that it seems important to change strategies in the talent development system in order to minimize the RAE. A competition category classification based on a rotating cut-off date could be an interesting proposal. Additionally, talent development systems have to consider anthropometric and maturational characteristics in order to contribute to more fairness.

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