Titelaufnahme

Titel
The impact of europeanization processes on minority communities : a comparative case study across 'old' and 'new' member states / by Katharina Crepaz
VerfasserCrepaz, Katharina
Begutachter / BegutachterinHelms, Ludger ; Pallaver, Günther
Betreuer / BetreuerinHelms, Ludger ; Piattoni, Simona
Erschienen2014
Umfang284 S. : graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
Datum der AbgabeDezember 2014
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Europäisierung / Europäisierungsprozesse / Minderheiten / Repräsentation / Partizipation / Legitimität / EU / Europäische Integration / Mechanismen / 'Top-Down' / 'Bottom-Up' / Lobbying / Vernetzung / Multi-Level Governance / Transnationale Netzwerke / Zweidimensionale Europäisierung / Südtirol / Bretonen / Schlesien / Istrien / 'alte' und 'neue' Staaten / Conditionality / Kopenhagen Kriterien / Erweiterung
Schlagwörter (EN)Europeanization / Processes of Europeanization / Minorities / Representation / Participation / Legitimacy / EU European Integration / Mechanisms / 'Top-Down' / 'Bottom-Up' / Lobbying / Connection / Multi-Level Governance / Transnational Advocacy Networks / Two-directional Europeanization / South Tyrol / Bretons / Silesia / Istria / 'old' and 'new' states / Conditionality / Copenhagen Criteria / Enlargement
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Mitgliedsstaaten / Europäisierung / Minderheit / Repräsentation <Politik> / Partizipation / Legitimität / Europäische Integration
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Zusammenfassung (Deutsch)

Minderheitenpolitik kam erst in den letzten Jahrzehnten auf die politische Agenda der EU, nsbesondere seit der Einführung von Minderheitenschutz als politisches Kriterium im Rahmen der Kopenhagen Kriterien 1993.Die meisten Studien zum Thema Minderheitenschutz beschäftigen sich daher mit den Mittel- und Osteuropäischen Staaten, die 2004 und später beigetreten sind, und vernachlässigen die Situation in „alten“ Mitgliedsstaaten sowie einen komparativen Ansatz zum Thema. Europäisierungsprozesse wurden traditionell als Einfluss der EU-Ebene auf die nationale Ebene angesehen ('top-down' Prozesse'), während im BereichMinderheitenschutz Conditionality im Rahmen des Beitrittsprozesses am häufigsten als Analyseframework genützt wurde. Meine Arbeit möchte diese Dichotomien überwinden, und ein zweidimensionales Bild von Europäisierungsprozessen und ihrem Einfluss auf Minderheiten zeichnen; dazu werden auch Prozesse in „alten“ Mitgliedsstaaten analysiert, welche bisher nicht im Fokus der Wissenschaft lagen. Ich werde Minderheiten in zwei „alten“ (Italien und Südtirol; Frankreich und die Bretonen) und zwei „neuen“ Mitgliedsstaaten (die deutsche Minderheit in Schlesien, Polen sowie die italienische Minderheit in Istrien, Kroatien) analysieren. Dazu werden Interviews mit Minderheitenvertretern analysiert, und Europäisierungsprozesse in beiden Richtungen evaluiert; Ziel ist es, herauszufinden, wie die Situation der Minderheiten,ihre Möglichkeiten für Lobbying und Partizipation sowie die Art und Weise der Interaktion untereinander von Europäisierung beeinflusst werden. Processing Tracing Methoden werden genutzt, um genauere Aussagen über die Richtung und Art von Mechanismen und Prozessen der Europäsierung machen zu können.

Zusammenfassung (Englisch)

Minority policy in the EU has only come into the focus of scholarly attention in the last few decades, and especially since becoming a political Copenhagen Criterion for EU accession in 1993. Studies on minority protection therefore often focus on the 'new' EU member states, neglecting the situation in 'old' states and a possible comparative picture. Europeanization has traditionally been viewed as the impact of the EU-level on the national level ('top-down' processes of Europeanization). In the field of minority policies, developments during the accession phase and under the influence of conditionality have been the most frequent frames for analysis. More recent literature on the topic also emphasizes 'bottom-up' Europeanization, namely the involvement of civil society and other stakeholders, 'uploading' a topic to the European level. My thesis therefore aims to bridge both these dichotomies by offering a two-dimensional picture of Europeanization as a process regarding minorities, including also processes in 'old' member states which have not been the focus of scholarly attention so far. I will be looking at minorities in two 'old' (Italy and the case of South Tyrol; France and the Breton case) and two 'new' (the German minority in Silesia, Poland; and the Italian minority in Istria, Croatia) member-states. An analysis of interview data with minority activists and Commission officials will scrutinize Europeanization processes in both directions, identifying how they impact the minorities' situation, their possibilities for lobbying and participation, as well as their ways of connecting and interacting with each other. Processing tracing techniques allow further insights into the type and direction of mechanisms and processes present in Europeanization.