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Titelaufnahme

Titel
Erwerbsbeteiligung von Migrant/inn/en in Österreich : ethnische Identität und Akzeptanz / von Almir Zundja
VerfasserZundja, Almir
Begutachter / BegutachterinSeeber, Gilg ; Preglau, Max
Betreuer / BetreuerinSeeber, Gilg ; Preglau, Max
Erschienen2014
Umfang201 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeDezember 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Erwerbsbeteiligung, / ethnische Identität, / Akkulturation, / Integration, / Assimilation, / Akzeptanz
Schlagwörter (EN)employment, / ethnic identity, / acculturation, / integration, / assimilation, / acceptance
Schlagwörter (GND)Österreich / Einwanderer / Beschäftigung / Ethnische Identität / Akkulturation / Integration / Assimilation <Soziologie> / Akzeptanz
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-1749 Persistent Identifier (URN)
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Erwerbsbeteiligung von Migrant/inn/en in Österreich [2.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Österreich hat sich in den letzten 50 Jahren von einer Auswanderungs- zu einer Einwanderungsgesellschaft gewandelt. Fast 20 % der Gesamtbevölkerung (über 1,6 Mio. Menschen) hatten per 1.1.2014 einen Migrationshintergrund. Deren Erwerbsbeteiligung gilt als einer der wichtigsten Indikatoren für den strukturellen Integrationserfolg. Diese hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Das zugrundeliegende Dissertationsprojekt stellt die Identitätsfragen in den Mittelpunkt und untersucht deren Auswirkungen auf die Erwerbsbeteiligung.

Integration wird dabei als wechselseitiger Prozess verstanden, der nicht ausschließlich die Anpassung der Migrant/inn/en erfordert, sondern auch die Akzeptanz der Mehrheitsbevölkerung miteinschließt. Wenn zudem unter Anpassung Assimilation und nicht Integration von Zuwanderern und Zuwanderinnen verstanden wird, kann die Bereitschaft der Aufnahmegesellschaft Migrant/inn/en (nicht) zu akzeptieren für den Integrationserfolg ausschlaggebend sein. Anhand des Akkulturationsmodells untersucht die Arbeit am Beispiel der Erwerbsbeteiligung die beiden Seiten der Integrationsmedaille aus ökonomischer und soziologischer Sicht. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie sich die Stärke der ethnischen Identität auf die Erwerbsbeteiligung von Migrant/inn/en auswirkt: Es werden einerseits die Selbstwahrnehmungen von Migrant/inn/en und andererseits die Fremdzuschreibungen von autochthonen Österreicher/inne/n untersucht. Dafür werden die Sekundär-Daten (European Social Survey sowie European Values Survey für Österreich) herangezogen.