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Titelaufnahme

Titel
Interaktive Prozesse der Affektregulierung in psychoanalytischen Langzeittherapien : die Entstehung und Funktion nicht-gelingender vom Therapeuten initiierter PAMs / vorgelegt von Helena Berchtold, BSc, BA
VerfasserBerchtold, Helena
Betreuer / BetreuerinnenBänninger-Huber, Eva
ErschienenInnsbruck, August 2018
Umfang71 Blätter : Illustrationen, Diagramm
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeAugust 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Interaktive Regulierungsprozesse / nicht-gelingende PAM / FACS
Schlagwörter (GND)Psychoanalyse / Langzeittherapie / Therapeut / Klient / Gespräch / Kränkung / Mimik / Gefühlsausdruck / Emotionsregulation
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-26255 Persistent Identifier (URN)
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Interaktive Prozesse der Affektregulierung in psychoanalytischen Langzeittherapien [2.35 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit interaktiven Prozessen der Emotionsregulierung in psychoanalytischen Langzeittherapien. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Untersuchung nicht-gelingender vom Therapeuten/ von der Therapeutin initiierter prototypischer affektiver Mikrosequenzen (PAMs). Anhand einer Analyse von drei Videosequenzen unterschiedlicher Patientin-Therapeutin-Dyaden soll die Entstehung und Funktion dieser Regulierungs-prozesse geklärt werden. Die drei Sequenzen wurden auf einer Mikro-Ebene mithilfe der Betrachtung der Videoaufnahmen in Zeitlupe (24 Bilder pro Sekunde) und anhand von Videostandbildern analysiert. So wird die genauste Beschreibung von Mimik, Gestik und Körperhaltung möglich. Mittels des Facial Action Coding Systems (FACS) von Ekman und Friesen (1978) wurden Gesichtsbewegungen kodiert. Durch die Analyse der ausgewählten Sequenzen konnten verschiedene interaktive Beziehungsmuster um die Entstehung und Funktion von nicht-gelingenden vom Therapeuten/ von der Therapeutin initiierten PAMs herausgearbeitet werden. Dabei war auch die Frage von Bedeutung, warum die Patientin/ der Patient das Beziehungsangebot nicht akzeptieren kann. Die in dieser Arbeit analysierten Sequenzen lassen den Schluss zu, dass eine PAM nicht akzeptiert werden kann, wenn der Inhalt der Verbalisierung abwertend und damit kränkend ist.

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