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Titelaufnahme

Titel
Wir werden weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt! : Der "Abwehrkampf" der "Hitlerjugend" in den letzten Kriegsmonaten mit besonderer Berücksichtigung des Kampfes um Scharnitz und des Kriegsendes in Tirol im Mai 1945 / Verfasser: Dominik Ender, BA
VerfasserEnder, Dominik
Betreuer / BetreuerinnenAlbrich, Thomas
ErschienenInnsbruck, 2018
Umfang119 Blätter : Illustrationen, Karte
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Hitlerjugend / Scharnitz / Alpenfestung / Tiroler Standschützen / Kriegsende in Tirol
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-23987 Persistent Identifier (URN)
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Wir werden weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt! [2.29 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Obgleich alliierte Verbände ab der zweiten Hälfte des Jahres 1944 immer schneller in Richtung der Grenzen des Deutschen Reiches vorrückten und das Kriegsende kurz bevor stand, wurden als „letztes Aufgebot“ noch Verbände aus „Kindersoldaten“ in Form von Jugendlichen, in anderen Worten Angehörigen der Hitlerjugend, geformt, die noch an die Fronten - entgegen jedem militärischen und moralischem Sinn - geworfen wurden um im „Endkampf“ für das „Dritte Reich“ unterstützend mitzuwirken und eben doch noch, dem damaligen Zeitgeist entsprechend - mit kämpferischer Verbissenheit dieser ideologisch aufgezogenen „‚herrischen und unerschrockenen‘ Burschen“ einen Umschwung im Kriegsgeschehen zu erzwingen. Der „Abwehrkampf“ der Hitlerjugend wurde nicht nur in den vormaligen besetzten Gebieten - wo der Rückzug nun mehr die Regel als die Ausnahme war - ausgefochten, sondern auch innerhalb des „Dritten Reiches“, so auch im damaligen „angeschlossenen“ Österreich, welches zum genannten Zeitpunkt Alpen- und Donaureichsgaue hieß. Im Speziellen war der Vormarsch der alliierten Truppen mit einem besonderen Odium behaftet. Besonders betraf dies die Westalliierten, die sich in Richtung des Gaues Tirol-Vorarlberg vorankämpften und denen die mystifizierte „Alpenfestung“ bevor stand. Diese sollten eine der letzten groß angelegten Verteidigungsstellungen sein, die laut deutscher Propaganda fanatischer denn je verteidigt werden würden und den alliierten Streitkräften so herbe Verluste zuzuführen vermochten, um so doch noch eine Entscheidung zu Gunsten des Reiches und somit den „Endsieg“ herbeiführen zu können. Widergespiegelt wurde dieser Fanatismus des „Kampfes für den Sieg“ in den letzten Kriegstagen vor allem noch durch die Kadavertreue von Einheitskommandanten des NS-Regimes, die bereits vor den Scherben eines verlorenen Krieges liegend auf Grund ihrer Befehlsgewalt reguläre Truppen, aber auch wissentlich „Kindersoldaten“ in Form der Hitlerjugend in den „Abwehrkampf“ und speziell in die „Alpenfestung“ befehligten.

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