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Titelaufnahme

Titel
Sekundäre Traumatisierung bei Bergrettern / eingereicht von Eva Julia Volke
VerfasserVolke, Eva Julia
Betreuer / BetreuerinnenWalter, Maria Hildegard
ErschienenInnsbruck, Juni 2018
Umfang122, XIV Blätter
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeJuli 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sekundäre Traumatisierung / Bergretter / Kohärenzsinn / Copingmechanismen / belastende Einsätze
Schlagwörter (EN)Secondary Traumatization / mountain rescue service / Sense of Coherence / Coping / distressing missions
Schlagwörter (GND)Bergrettung / Sekundäre Traumatisierung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-25462 Persistent Identifier (URN)
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Sekundäre Traumatisierung bei Bergrettern [1.99 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zielsetzung: Sekundäre Traumatisierung ist eine verbreitete Reaktion von Einsatzkräften auf belastende Einsätze. Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit dem Ausmaß von sekundärer Traumatisierung bei Bergrettern aus Tirol und Bayern. Weiter wurde untersucht wie sich Kohärenzsinn, die Wahl der Copingstrategien und demographische Variablen auf die Ausprägung einer sekundären Traumatisierung und die psychische Gesundheit von Bergrettern auswirken. Methode: Alle Bergretter (N=228) wurden mit Hilfe von Secondary Trauma Scale (STS), General Health Questionnaire (GHQ-28), Sense of Coherence Scale (SOC-13) und brief COPE befragt. Die Zusammenhänge wurden mittels Pearson Korrelationen ermittelt. Ergebnisse: Obwohl alle Bergretter mindestens einen traumatischen Einsatz erlebt hatten, zeigten nur 1,8% der Bergretter Anzeichen einer sekundären Traumatisierung. Dabei hatten der Kohärenzsinn, maladaptive Copingstrategien und die Anzahl der belastenden Einsätze einen signifikanten Einfluss auf die Symptomausprägung. Conclusio: Die im Vergleich zu anderen Einsatzkräften niedrige Prävalenzrate bei Bergrettern kann durch den stark ausgeprägten Kohärenzsinn und die vorwiegende Verwendung von adaptiven Copingstrategien erklärt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Objective: Secondary Traumatization is a common reaction among action forces in the aftermath of distressing missions. The present study was designed to assess the prevalence rate of secondary Traumatization among mountain rescue services in Bavaria and Tyrol. Further was analysed how the Sense of Coherence, coping strategies and other variables affected their secondary Traumatization symptoms and the mental health Method: All mountain rescuers (N=228) were surveyed using the Secondary Trauma Scale (STS), General Health Questionnaire (GHQ-28), Sense of Coherence Scale (SOC-13) and brief COPE. To measure the relations Pearson`s Correlation was used. Results: Although all mountain rescuers experienced at least one traumatic incident during a mission, only 1,8% suffered from secondary Traumatization symptoms. Sense of Coherence, maladaptive Coping as well as the number of distressing missions showed significant influence on secondary Traumatization symptom severity. Conclusion: The very low prevalence rate of secondary Traumatization found in the mountain rescue service, compared to other action forces could be explained through the high sense of coherence and the predominant usage of adaptive coping strategies.

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