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Titelaufnahme

Titel
Mobilität in Tourismusregionen am Beispiel der Gemeinde Alpbach / Karin Zöll, BSc
VerfasserZöll, Karin
Begutachter / BegutachterinnenMailer, Markus
Betreuer / BetreuerinnenMailer, Markus
ErschienenInnsbruck, Juni 2018
Umfang159 Blatt : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeJuni 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Mobilität / Tourismus / Gemeinde Alpbach / Bevölkerung / Beschäftigte / Gäste / Mobilitätsverhalten / Ferienregion Alpbachtal-Seenland
Schlagwörter (EN)mobility / tourism / Alpbach / local population / employees / guests / mobility behavior / holiday region “Alpbachtal-Seenland”
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-21244 Persistent Identifier (URN)
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Mobilität in Tourismusregionen am Beispiel der Gemeinde Alpbach [10.91 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Tourismus sorgt durch die Stärkung der Ökonomie einer Region für die Sicherung der Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung. Es bedarf der Mobilität, um Tourismus überhaupt zu ermöglichen, jedoch wird in Folge der Realisierung dieser Mobilität Verkehr erzeugt. Besonders der motorisierte Individualverkehr hat jedoch nicht nur entlang der Hauptverkehrsrouten sondern auch im Zielgebiet negative Auswirkungen (z.B. Lärm, Abgase), was zu einer Beeinträchtigung des Lebensraumes und somit zur Minderung der Lebensqualität der ansässigen Bevölkerung wie auch jener der Touristen führen kann. In diesem Spannungsbogen zwischen Sicherung einer stabilen Ökonomie und Beeinträchtigung des Lebensraums durch Verkehr steht auch die Gemeinde Alpbach.

Die Beschreibung der geografischen Lage und der Landschaftsökologie des Alpbachtales bildet die Grundlage für die Darstellung der Siedlungsstruktur, Bevölkerungsentwicklung, ökonomischen Lage, insbesondere der Entwicklung des Tourismus, der Pendlerstatistik und der Entwicklung der verkehrstechnischen Infrastruktur in der Gemeinde Alpbach.

Der Blick auf die Mobilitätskonzepte anderer Tourismusgemeinden in den Alpen, wie z.B. auf die Alpine Pearls, die Bergsteigerdörfer, welche auf sanfte Mobilität setzen oder der autofreien GaST bzw. IAKF Dörfer, ermöglicht einen Vergleich mit der Gemeinde Alpbach.

Da es sich bei der Ferienregion Alpbachtal-Seenland nicht nur um eine Tourismusregion, sondern gleichzeitig auch um ein ländliches Gebiet handelt, wird im Rahmen dieser Masterarbeit kurz auf die Einflussfaktoren auf die Verkehrsentstehung in ländlichen Gebieten im Allgemeinen und das Mobilitätsverhalten in peripheren Bezirken eingegangen.

Der Fokus dieser Arbeit liegt auf dem Mobilitätsverhalten der lokalen Bevölkerung, der Beschäftigten und der Gäste in der Ferienregion Alpbachtal-Seenland. Mittels wissenschaftlicher Fragebogenmethode, sowie empirischer Analyse der Fragebögen geben die drei Befragungsgruppen nicht nur Auskunft über ihr Mobilitätsverhalten, sondern auch über ihre Wahrnehmung der Auswirkungen des Tourismus auf das Klima.

Die Auswertung der Fragebögen und der Vergleich der Antworten der drei befragten Gruppen zeigt deutlich, dass sowohl bei der lokalen Bevölkerung, als auch bei den Beschäftigten und den Gästen der PKW als dominierendes Verkehrsmittel vorherrscht. Der PKW wird aus Gründen der Flexibilität und der Bequemlichkeit benutzt, während Umweltschutz als Grund für das zu Fuß gehen angegeben wird. Die abschließende Analyse des Themenblockes Klima bzw. Klimawandel und Reisen zeigt, dass bei den Gästen, Beschäftigten und bei der Bevölkerung eine hohe Sensibilität gegenüber den Themen Klimawandel und Energiesparen und somit das Potential für Maßnahmen in Richtung nachhaltige/sanfte Mobilität in der Ferienregion Alpbachtal Seenland besteht.

Zusammenfassung (Englisch)

By strengthening the economy of a region, tourism secures the quality of life of the local population. To make tourism possible mobility is needed, but one result of its realization is the thereby generated additional traffic. Especially motorized individual traffic shows its negative effects (noise, exhaust fumes) not only along the main traffic routes, but also in the destination area. This can lead to an impairment of living space and thus to a reduction in the life quality of the resident population and tourists. One of the affected areas, located in this tension between securing a stable economy and declining the living space through traffic is the considered holiday region “Alpbachtal-Seenland” with its community Alpbach.

Base for the demonstration of settling structure, the development of population and the economic situation (traffic, tourism, commuter statistics and infrastructure of Alpbach) is the description of the geographical location and the landscape ecology of the Alpbachtal Valley.

A check of the mobility concepts from other alpine touristic communities, such as the “Alpine Pearls” or “Bergsteigerdörfer” (which rely on gentle mobility) or the car-free “GaST” or “IAKF” villages draws a compromise with the considered community Alpbach.

As the holiday region “Alpbachtal-Seenland” is not only a tourism region, but also a rural area, this masters thesis examines the influencing factors of the appearing traffic in countrified zones as well as the mobility behavior of peripheral districts.

The focus of this work is on the mobility behaviour of the local population, employees and guests in the holiday region “Alpbachtal-Seenland”. By means of a scientific questionnaire method and an empirical analysis of the questionnaires, the three survey groups provide information not only about their mobility behaviour, but also about their perception of the effects of tourism on the climate.

The evaluation of the questionnaires and the comparison of the responses of the three groups surveyed clearly shows that the predominance of cars as a dominant means of transport prevails among the local population, as well as among employees and guests (arrival and departure, local mobility). The car is used because of flexibility and convenience, while environmental protection is cited as the reason for walking. The final analysis of the thematic block on climate change and travel shows that guests, employees and the general public are highly sensitive to climate change and energy saving issues and thus, have the potential to take measures toward sustainable/soft mobility in the “Alpbachtal-Seenland” holiday region.

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