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Titelaufnahme

Titel
Wie kann man einen kühlen Kopf am Arbeitsplatz bewahren? : Effektivität einer Achtsamkeitsintervention in Bezug auf Achtsamkeit sowie Emotionale Regulation / BSc. Katerina Salandova
VerfasserSalandova, Katerina
Begutachter / BegutachterinnenHöge-Raisig, Thomas
ErschienenInnsbruck, Mai 2018
UmfangVII, 120 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Achtsamkeit / Achtsamkeitspraxis / Emotionsregulation bei sich und anderen / Akzeptanz
Schlagwörter (EN)Mindfulness / Praxis of Mindfulness / Emotionregulation / Acceptance
Schlagwörter (GND)Arbeitsplatz / Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion / Achtsamkeit / Emotionsregulation
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-21672 Persistent Identifier (URN)
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Wie kann man einen kühlen Kopf am Arbeitsplatz bewahren? [2.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im gegenwärtigen Moment zu sein sowie alle Geschehnisse mit Akzeptanz und ohne Wertung anzunehmen ist die große Kunst der Achtsamkeit. Um diese aus dem Buddhismus stammende Haltung zu erlangen, benötigt es bestimmte Übungen, die sich mit dem Begriff Achtsamkeitspraxis beschreiben lassen. Diese Übungen wurden in den letzten Jahren erfolgreich im Rahmen verschiedener Achtsamkeitsinterventionen im klinischen sowie betrieblichen Kontext zusammengefasst und als Maßnahmen zur Stressreduktion oder Konzentrationssteigerung angeboten. Diese Studie hat sich zum Ziel gesetzt den bisher eher wenig untersuchten Einfluss der Achtsamkeitspraxis auf subjektiv wahrgenommene Achtsamkeit (Freiburger Fragebogen zur Achtsamkeit; Walach et al., 2004) sowie Emotionsregulation bei sich selbst und anderen (Emotionale Kompetenz Fragebogen; Riedermann, 2009) zu untersuchen. Zu diesem Zweck wurde eine neu entwickelte Achtsamkeitsintervention geringer Intensität in zwei Unternehmen anhand von einer Interventions- (IG, N = 27) und inaktiven Kontrollgruppe (KG, N = 35) evaluiert. Die Teilnehmer der IG sollten nach einer zweistündigen Einführungsveranstaltung Achtsamkeitsübungen in den darauffolgenden vier Wochen selbstständig sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz durchführen. Es konnte gezeigt werden, dass sich die „Emotionsregulation bei sich“ in der IG verglichen mit der KG signifikant erhöht. Dabei konnten zwar Anstiege in Bezug auf subjektiv wahrgenommene Achtsamkeit in der IG beobachtet werden, diese werden allerdings nicht mehr signifikant, wenn mit der KG verglichen. „Emotionsregulation bei anderen“ lieferte keine signifikanten Veränderungen. Ferner konnten mittlere bis starke Korrelationen zwischen Achtsamkeit und den zwei Skalen der Emotionsregulation (bei anderen und bei sich) gefunden werden. Diesen Ergebnissen zufolge können bereits nach einer zeitsparsamen, dem Arbeitsalltag angepassten Achtsamkeitsintervention gesundheits- sowie persönlichkeitsförderliche Veränderungen bei Mitarbeitern beobachtet werden.

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