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Titelaufnahme

Titel
Der Zusammenhang von therapeutischen Beziehungen und dem Bindungsmuster der Patientin bzw. des Patienten in der psychodynamischen Gruppenpsychotherapie : eine empirische Studie / eingereicht von: Leonie Marie Neu, B.Sc
VerfasserNeu, Leonie Marie
Betreuer / BetreuerinnenBuchheim, Anna
ErschienenInnsbruck, Mai 2018
Umfangx, 109 Blätter : Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gruppenpsychotherapie / therapeutische Beziehung / Bindung / Bindungsrepräsentation
Schlagwörter (EN)group psychotherapy / attachment / attachment patterns / therapeutic relationship
Schlagwörter (GND)Gruppentherapie / Psychotherapeut / Klient / Affektive Bindung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-21777 Persistent Identifier (URN)
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Der Zusammenhang von therapeutischen Beziehungen und dem Bindungsmuster der Patientin bzw. des Patienten in der psychodynamischen Gruppenpsychotherapie [1.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die therapeutische Beziehung gilt sowohl in der Einzelpsychotherapie als auch in der Grup-penpsychotherapie als ein wesentlicher Wirkfaktor. Im Vergleich zu der in der Einzeltherapie vorherrschenden Dyade bietet das gruppentherapeutische Setting ein größeres Angebot an therapeutischen Beziehungen. Neben der Beziehung zum Gruppentherapeuten/zur Gruppen-therapeutin bauen PatientInnen ebenfalls Beziehungen zu den einzelnen Gruppenmitgliedern sowie zur gesamten Therapiegruppe auf. Die therapeutischen Beziehungen, die auf unter-schiedlichen Ebenen ab dem Zeitpunkt der ersten Gruppentherapiesitzung bestehen, werden von unterschiedlichen Aspekten beeinflusst. Einen Aspekt, der alle zwischenmenschlichen Beziehungen eines Individuums prägt, stellen die manifestierten Bindungsmuster des Einzel-nen dar. Die Literatur postuliert einen Einfluss des Bindungsstils der PatientInnen auf die therapeutische Beziehung im einzeltherapeutischen Setting. Ziel der vorliegenden Arbeit war es zu untersuchen, ob auch im Fall der gruppentherapeutischen Beziehungen ein Zusammenhang mit dem Bindungsmuster der PatientInnen beobachtet werden kann. Die Bindungsmuster der 32 sich in gruppenpsychotherapeutischer Behandlung befindenden PatientInnen wurden hierzu mittels des Bochumer Bindungsinventars(BoBi) erfasst während die therapeutischen Beziehungen in der Gruppenpsychotherapie mit dem Gruppenfragebogen (GQ-D) erhoben wurden. In der vorliegenden Arbeit konnten keine signifikanten Zusammenhänge zwischen dem Bindungsmuster und der Qualität der therapeutischen Beziehungen belegt werden. Gründe hierfür könnten der Stichprobenumfang oder das Design der empirischen Studie sein. Die vorliegende Arbeit reflektiert die Limitationen der Untersuchung kritisch und zeigt Anregungen für zukünftige Forschungsprojekte auf.

Zusammenfassung (Englisch)

The therapeutic relationship is known to be aessential therapeutic factor for both individual and group psychotherapy. In comparison with the therapeutic dyad in the individual psycho-therapy, a greater variety of relationships exist in group psychotherapy. Next to the relation-ship to the group therapist, every patient builds a relationship with each individual group member, and then also with the therapy group itself. The therapeutic relationships, which evolve at different rates from the first group therapy session onward, are influenced by a vast number of aspects. A crucial aspect which influences all interpersonal relationships of an in-dividual areeach persons manifest attachment patterns. The literature postulates that the at-tachment patterns of a patient play a crucial role in the therapeutic relationship during indi-vidual psychotherapy.

The aim of the following study was to investigate if the connection between the attachment style of the patient and the therapeutic relationships could be found in group therapy as well. The attachment patterns of the 32 patients in group therapeutic treatment were assessed with the BochumerBindungsinventar (BoBi, Bochum attachment inventory) and the therapeutic relationships of the group psychotherapy with the Gruppenfragebogen (GQ-D, group ques-tionnaire).

In the present study no significant connection between attachment styles and the quality of the therapeutic relationships could be found.

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