Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Analyse von bindungsspezifischen Interventionen, basierend auf dem Adult Attachment Projective Picture System (AAP), anhand von Transkripten aus Psychotherapie-Sitzungen mit Jugendlichen : transkriptbezogene Kategorienbildung / vorgelegt von dott.ssa Astrid Prossliner
VerfasserProssliner, Astrid
Betreuer / BetreuerinnenBuchheim, Anna ; Jahnke-Majorkovits, Ann-Christin
ErschienenInnsbruck, 22.05.2018
UmfangVII, 147 Blätter : Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Adult Attachment Projective Picture System / Bindung / Jugendliche / add-on Behandlungswerkzeug / bindungsspezifische Kurzintervention
Schlagwörter (EN)Adult Attachment Projective Picture System / attachment / adolescents / add-on treatment tool / short-term attachment-specific intervention
Schlagwörter (GND)Jugend <14-18 Jahre> / Psychische Störung / Klinische Psychotherapie / Affektive Bindung / Intervention <Medizin> / AAP <Test>
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-19998 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Analyse von bindungsspezifischen Interventionen, basierend auf dem Adult Attachment Projective Picture System (AAP), anhand von Transkripten aus Psychotherapie-Sitzungen mit Jugendlichen [1.5 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Masterarbeit wurde das Adult Attachment Projective Picture System (AAP) als add-on Behandlungswerkzeug im Rahmen einer bindungsspezifischen Kurzintervention bei stationär behandelten Jugendlichen eingesetzt. Dabei diente die Studie von Finn (2011) als hauptsächlicher Bezugsrahmen. Um den Mehrwert des AAPs als zusätzliches Behandlungswerkzeug zum gewöhnlichen stationären Setting (TAU) zu prüfen, wurden die Daten jeweils einer Patientin aus der Indexgruppe und einer Patientin aus der Kontrollgruppe herangezogen. Es wurde eine Veränderung einzelner Aspekte der Bindungsstruktur bei der Indexpatientin erwartet. Bei beiden Gruppen wurde am Anfang (T1) und am Ende (T2) des stationären Aufenthaltes auf der Kinder- und Jugendpsychiatrie das AAP, der SCL-90®-S, der BDI-II, der CTQ-SF und der YSR/11-18R durchgeführt. Die Indexgruppe erhielt dazwischen die bindungsspezifische Intervention, welche sich aus der Durcharbeitung der AAP-Narrative zusammensetzte. Bei beiden Patientinnen konnte eine allgemeine Symptomverbesserung festgestellt werden. Die Veränderung der bei beiden Patientinnen zu T1 unsicher klassifizierten Bindungsrepräsentation zu einer sicheren Bindungsrepräsentation wurde zu T2 jedoch nur bei der Indexpatientin identifiziert. In Hinblick auf eine zukünftige Manualisierung des AAPs wurde außerdem speziell das Therapeutenverhalten aller Interventionsgespräche der Stichprobe anhand deduktiv abgeleiteter Kategorien qualitativ ausgewertet. Für die Kategorienbildung wurde auf das evidenzbasierte Modells Secure Cycle von Kobak et al. (2015) zurückgegriffen. Die vier theoriegeleiteten Kategorien von Kobak und Kollegen (2015) konnten erfolgreich herangezogen werden, um das Therapeutenverhalten AAP-spezifisch zu definieren. Eine weitere Kategorie konnte dabei zusätzlich erschlossen werden. Im Anschluss werden die theoretischen und praktischen Implikationen der gewonnenen Erkenntnisse diskutiert und Impulse für die weitere Forschung abgeleitet.

Zusammenfassung (Englisch)

In this master's thesis, the Adult Attachment Projective Picture System (AAP) was used as an add-on treatment tool in a short-term attachment-specific intervention in inpatient adolescents, with the study by Finn (2011) as the main frame of reference. In order to examine the added value of the AAP as an additional treatment tool for the usual inpatient setting (TAU), the data of one patient from the index group and one patient from the control group were used as an example. It was expected that some aspects of the attachment representation of the index patient would change. In both groups, the AAP, the SCL-90®-S, the BDI-II, the CTQ-SF and the YSR / 11- 18R were conducted at the beginning (T1) and at the end (T2) of the hospitalization in the child and adolescent psychiatry. The index group received the attachment-specific intervention, which consisted of working through the AAP narrative. Both patients showed a general improvement in symptoms. However, the change in the insecure attachment representation classified at T1 in both patients to a secure attachment representation was identified at T2 only in the index patient. In addition, the therapist behavior in the attachment-specific interventions of the entire sample was qualitatively evaluated on the basis of deductively derived categories, in terms of a future manualisation of AAP. The evidence-based model Secure Cycle by Kobak et al. (2015) was applied for the creation of the categories. The four theory-based categories of Kobak and colleagues (2015) have been successfully used to (AAP- specifically) define the therapist behavior. Another category was additionally developed. Afterwards the theoretical and practical implications of the gained implications are discussed and impulses for further research are derived.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 19 mal heruntergeladen.