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Titelaufnahme

Titel
Sprachminderheiten im Vergleich : ein synchroner Blick auf die Entwicklung der Sprachminderheiten in den Regionen Friaul-Julisch Venetien und Trentino-Südtirol von 1920 - 1999 mit besonderem Fokus auf die Alpenromania: mit einer fachdidaktischen Ausarbeitung zum Thema "Identität und Leben in einer multiethnischen Gemeinschaft" für das Fach Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung / von Irene Kostner
Weitere Titel
Linguistic minorities - a comparison
VerfasserKostner, Irene
Betreuer / BetreuerinnenHeiss, Hans
ErschienenInnsbruck, Mai 2018
Umfang5 ungezählte Blätter, 166 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Diplomarbeit, 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Minderheitenschutz / Sprachminderheiten / Italien / Friaulisch / Ladinisch / Alpenromanisch / Volksgruppen unter Österreich-Ungarn / Autonomie
Schlagwörter (EN)Minority protection / minority languages / Italy / Friulian / Ladin / Romanic Alps / ethnic groups under Austria-Hungary / autonomy
Schlagwörter (GND)Friuli- Venezia Giulia / Trentino-Südtirol / Sprachliche Minderheit / Geschichte 1920-1999
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-18965 Persistent Identifier (URN)
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Sprachminderheiten im Vergleich [5.75 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Friaulische ist die zweitgrößte Sprachminderheit in Italien und wird von mehr als einer halben Million Menschen gesprochen. Neben dem Bündnerromanischen in der Schweiz und dem Dolomitenladinischen zählt diese Sprache zur Alpenromania. Trotz der vermeintlich selben Abstammung verfügen heute alle drei Sprachgruppen über unterschiedliche Minderheitenschutzbestimmungen, sodass das Friaulische erst im Jahre 1999 und dadurch als letzte der drei die staatliche Anerkennung erlangte. Die vorliegende Diplomarbeit zog einen Vergleich zwischen den zwei in Italien ansässigen Sprachminderheiten der Friauler und Dolomitenladiner und analysierte deren Entwicklungen in den vergangenen 100 Jahren. Ein chronologischer Abriss über die bedeutendsten historischen Ereignisse, die die Regionen Friaul-Julisch Venetien und Trentino-Südtirol prägten, und die damit zusammenhängenden sprachpolitischen Bestimmungen sollen Aufschluss über den aktuellen unterschiedlichen Minderheitenstatus geben. Zur Analyse wurden neben der historischen Dimension auch weitere Disziplinen wie die Linguistik, die Rechts- und Politikwissenschaft miteinbezogen.

Zusammenfassung (Englisch)

Friulian is the second largest linguistic minority in Italy and is spoken by more than half a million people. Together with Romansh of the Grisons in Switzerland and Ladin in the Dolomites, this language belongs to the so-called Romanic Alps. Despite the supposedly same origin, all three language groups now have different minority protection provisions, whereby Friulian became state-recognized only in 1999, and thus as the last of the three. This diploma thesis has drawn a comparison between the two linguistic minorities of Friulians and Ladins and has analyzed their development in the past 100 years. A chronological outline of the most significant historical events affecting the regions of Friuli-Venezia Giulia and Trentino-Alto Adige and the associated language policy provisions are intended to shed light on the current differences in minority status. In addition to the historical dimension, other disciplines such as linguistics, law and politics were included in the analysis.

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