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Titelaufnahme

Titel
Sind Volksschulkinder, die aus Sicht ihrer Eltern gesünder sind, sportmotorisch leistungsfähiger als solche, die aus Elternsicht weniger gesund sind? / eingereicht von: Bernhard Krenkel
VerfasserKrenkel, Bernhard
Betreuer / BetreuerinnenRuedl, Gerhard
ErschienenInnsbruck, Mai 2018
Umfang107 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Diplomarbeit, 2018
Datum der AbgabeMai 2018
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)DMT 6-18 / subjektive Gesundheit / sportmotorische Leistungsfähigkeit / Gesundheitseinschätzung / Volksschüler
Schlagwörter (GND)Kind <6-7 Jahre> / Gesundheit / Beurteilung / Eltern / Motorische Fähigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-19952 Persistent Identifier (URN)
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Sind Volksschulkinder, die aus Sicht ihrer Eltern gesünder sind, sportmotorisch leistungsfähiger als solche, die aus Elternsicht weniger gesund sind? [2.37 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: Zwischen körperlicher Aktivität und physischem sowie psychischem Wohlbefinden besteht ein nachgewiesener positiver Zusammenhang. Jedoch wurde in den letzten Jahren, obwohl Eltern ihre Kinder im Allgemeinen subjektiv als sehr gesund einschätzen, eine sinkende sportmotorische Leistungsfähigkeit, festgestellt. Da Bewegung im Kindesalter ein wichtiger Bestandteil für die weitere sportmotorische Entwicklung ist, es jedoch nur wenige Forschungen dazu gibt, widmet sich der Autor diesem Thema. Zielsetzung: Das Ziel dieser Arbeit war die Überprüfung, ob Volksschulkinder, die aus Sicht ihrer Eltern gesünder sind, sportmotorisch leistungsfähiger sind als solche, die aus Elternsicht weniger gesund sind.

Methodik: Es wurden 289 Schüler aus 10 verschiedenen Volksschulen Tirols mittels des Deutschen Motorik Tests 6-18 getestet. Anhand der Testaufgaben wurden alters- und geschlechtsneutrale Z-Werte sowie ein Z-Gesamtwert errechnet, welcher die allgemeine sportmotorische Leistungsfähigkeit darstellt. Die subjektive Gesundheit der Kinder wurde mittels Elternfragebogen erhoben. Hierbei konnten die Eltern zwischen sehr gut, gut, mittelmäßig, schlecht und sehr schlecht wählen.

Ergebnisse: Sehr gesunde Kinder zeigen bessere Werte im Z-Gesamtwert sowie den Testaufgaben, 20m-Sprint, Balancieren rückwärts, seitliches Hin- und Herspringen, Standweitsprung und 6-Minuten Lauf. Weiters sind das männliche Geschlecht sowie eine geringe sportmotorische Leistungsfähigkeit Prädiktoren für eine schlechtere subjektive Gesundheitseinschätzung. Generell werden Mädchen in diesem Alter subjektiv gesünder eingeschätzt als Jungen.

Schlussfolgerung: Es zeigt sich, dass eine subjektiv sehr gute Gesundheitseinschätzung der Eltern, mit einer höheren sportmotorischen Leistungsfähigkeit der Kinder, im Zusammenhang steht. Basierend auf den Ergebnissen werden daher bewegungsfördernde Maßnahmen im Rahmen der Schule empfohlen, um durch eine Verbesserung der sportmotorischen Leistungsfähigkeit positiv auf die subjektive Gesundheit einwirken zu können.

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