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Bibliographic Metadata

Title
Wie haben es vietnamesische Boat People geschafft ihre Heimat zu verlassen und in einer neuen Gesellschaft Fuß zu fassen? : über die Resilienz von vietnamesischen Flüchtlingen / Yvi Lisa Huynh
AuthorHuynh, Yvi Lisa
Thesis advisorJuen, Barbara Hildegard
PublishedInnsbruck, 24. April 2018
Description159 Blätter : Diagramme
Institutional NoteUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2018
Date of SubmissionApril 2018
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Migration / Flüchtlinge / Bewältigungsstrategien / Akkulturation / Resilienz
Keywords (GND)Deutschland / Vietnamesischer Flüchtling / Psychische Belastung / Bewältigung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-18047 Persistent Identifier (URN)
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Wie haben es vietnamesische Boat People geschafft ihre Heimat zu verlassen und in einer neuen Gesellschaft Fuß zu fassen? [1 mb]
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Abstract (German)

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Migrationsprozessen vietnamesischer Flüchtlinge. Hierfür wurden Interviews mit Betroffenen durchgeführt, sodass eine retrospektive Evaluierung möglich gemacht wurde. Das Ziel dieser Forschungsarbeit ist es ein Verständnis dafür zu erlangen, wie es vietnamesische Flüchtlinge geschafft haben unter schwierigen Umständen ihre Heimat zu verlassen und sich in einer neuen, für sie fremden Gesellschaft einzuleben. Der Fokus liegt hierbei auf Einschränkungen und Belastungen sowie hilfreichen Faktoren. Darüberhinaus wurden die Bewältigungsstrategien, die für die Traumaverarbeitung und die Akkulturationsprozesse in Deutschland maßgeblich sind, betrachtet. Als zentrales Ergebnis dieser Studie lässt sich festhalten, dass sich die vietnamesischen Migranten trotz Erleben traumatischer Erfahrungen in einer fremden Gesellschaft erfolgreich einleben konnten. Die befragten Probanden haben dabei für sich adaptive Bewältigungsstrategien verwendet, die sich für die Verarbeitung traumatischen Erfahrungen als angemessen herausstellten. Gleichzeitig waren die Bewältigungsstrategien, die zumeist kulturgeleitet waren, förderlich für die Anpassungsprozesse in der Aufnahmegesellschaft Deutschland. Die Probanden zeigten neben der Fähigkeit von Resilienz auch gewisse Anzeichen eines posttraumatischen Wachstums, welche günstig für ein integratives Einleben war. Durch das Aneignen der Sprache wurden Handlungsmöglichkeiten im sozialen sowie bildungs- und arbeitsbezogenen Bereich geschaffen. Die Prozesse der Integration, die sich in der akzeptierenden Haltung gegenüber der Aufnahmekultur und gleichzeitig dem Beibehalten eigener kultureller Wurzeln zeigt, wurden daneben maßgeblich durch externe Unterstützung begünstigt.

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