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Titelaufnahme

Titel
Machtstrukturen und Prozesse in sozialen Nonprofit-Organisationen aus der Perspektive von Geschlechterbeziehungen / von Angela Bayer
VerfasserBayer, Angela
Begutachter / BegutachterinAuer, Manfred
GutachterAuer, Manfred ; Auer, Preglau
Erschienen2014
Umfang286 Bl. : Ill.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeOktober 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Macht / Geschlecht / soziale / Nonprofit / Organisationen / Arbeitsteilung / Hierarchie / Mikropolitik / Widerstand / qualitative / Einzelfallstudie
Schlagwörter (EN)power / gender / social / nonprofit- / organizations / division / of labour / hierarchy / micropolitics / resistance / qualitative / case / study
Schlagwörter (GND)Nonprofit-Organisation / Sozialeinrichtung / Machtstruktur / Geschlechterverhältnis / Hierarchie / Arbeitsteilung / Mikropolitik
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-1515 Persistent Identifier (URN)
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Machtstrukturen und Prozesse in sozialen Nonprofit-Organisationen aus der Perspektive von Geschlechterbeziehungen [2.27 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Dissertation befasst sich mit dem sozialen Phänomen Macht innerhalb ausgewählter sozialer Nonprofit-Organisationen in Österreich. Charakteristisch für diesen Arbeitsbereich ist ein historisch bedingter, weiterhin reproduzierter, hoher Anteil an weiblichen Beschäftigten, fast 73 % aller unselbständig Erwerbstätigen hier sind Frauen (vgl.http://www.statistik.at/web_de/dynamic/statistiken/volkswirtschaftliche_gesamtrechnungen/032784, Oktober 2014). In diesem Zusammenhang geht diese Dissertation der Frage nach, wie sich die konkrete Geschlechterverteilung innerhalb des Organisationstypus in den jeweiligen Arbeitsbereichen und der hierarchischen Positionen darstellt.

Der erste Teil der Arbeit analysiert auf theoretischer Basis die gesellschaftlichen strukturellen Machtverhältnisse als Geschlechterverhältnisse. Dabei wird die Wechselwirkung der strukturellen Macht- und Geschlechterverhältnisse gesellschaftlich, organisational und individuell dargestellt. Innerhalb der Macht- und Geschlechterverhältnisse kann jedeR über (individuell großen) Handlungsspielraum verfügen und dabei mikropolitische Prozesse des Widerstandes in Gang setzen. Als theoretischer Abschluss wird der Organisationstypus der sozialen Nonprofit-Organisationen in seiner historischen Charakteristik, hinsichtlich des Diskurses, als „typischer Frauenarbeitsbereich“, analysiert.

Im zweiten Teil der Dissertation werden, anhand der durchgeführten qualitativen Einzelfallstudie, die Resultate der Macht- und Geschlechterverhältnisse in drei ausgewählten sozialen Nonprofit-Organisationen dargestellt, analysiert und interpretiert. Darauf folgen Empfehlungen für wissenschaftliche Anschlussarbeiten für die Organisations- und Genderforschung. Abschließend werden vier Schritte als Handlungsempfehlung für den Bereich der sozialen Nonprofit-Organisationen, in Bezug zu Macht- und Geschlechterverhältnissen, erläutert.

Internetquelle:

http://www.statistik.at/web_de/dynamic/statistiken/volkswirtschaftliche_gesamtrechnungen/032784, Internetauftritt der Statistik Austria, Bedeutung des österreichischen Nonprofit Bereichs, Oktober 2014

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation analyses the social phenomena of power within chosen social non-profit-organizations in Austria. The sector of social non-profit-organizations is historically based a “typical” working area for women which is still reproduced, nearly 73 % of all wage earners here are women (see http://www.statistik.at/web_de/dynamic/statistiken/volkswirtschaftliche_gesamtrechnungen/032784, October 2014). Therefore this thesis analyses the distribution between the sexes within the type of organization within organizational working areas and the hierarchical positions of the sexes.

The first part of the dissertation analyses theoretically the societal structural power relations as gender relations. There the interdependency of the structural power- and gender-relations is pictured in societal, organizational and individual dimension. Within the power- and gender-relations everyone can dispose of his/her own agency (the size differs individually) and can start up micro-political processes of resistance. The final chapter of the theoretical part, pictures the historical characteristics concerning the discourse as “typical female working area”.

The second part of the thesis pictures, analyses and interprets the results of the qualitative case study concerning power- and gender-relations within three chosen social non-profit-organizations, followed by recommendations for further scientific works within the area of organization- and gender-studies. At the end of the dissertation four steps of recommendation of change are explicated, especially for the area of social non-profit-organizations concerning power- and gender-relations.

Source:

http://www.statistik.at/web_de/dynamic/statistiken/volkswirtschaftliche_gesamtrechnungen/032784, home-page of „Statistik Austria“, significance of the Austrian non-profit-area, October 2014