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Titelaufnahme

Titel
Same, but different Motive beim Paragliding
VerfasserMüllerleile, Lena Mareen
GutachterKopp, Martin
Erschienen2017
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Masterarb., 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeMai 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Risikosport / Sensation Seeking / Emotionsregulation / Agency / Alexithymie / Selbstwirksamkeitserwartung / Unfälle / Beinahe Unfälle / Risikoverhalten / Vorsichtsmaßnahmen
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-7055 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Same, but different Motive beim Paragliding [3.61 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Motive von Risikosportlern wurden bisher oft unter dem Gesichtspunkt des Sensation Seeking (SS) untersucht. SS konnte bei einigen Risikosportlern deren Motivation für den Sport nicht hinreichend erklären. Daher untersuchte diese Fragbogenstudie zusätzlich zu SS die Motive Emotionsregulation (ER) und Agency (AG) bei Gleitschirmpiloten (GS), im Vergleich zu Bergläufern (BL). Darüber hinaus wurde untersucht, ob sich Piloten - bei verschiedener Ausübungsform/Alexithymie/Selbstwirksamkeitserwartung - in ihren Motiven, bei Risikoverhalten, Vorsichtsmaßnahmen und Unfällen/Beinahe Unfällen unterscheiden. BL hatten höhere Bedürfnisse nach und Empfinden von SS beim Sport, sowie mehr Schwierigkeiten mit ER und AG als GS; nach dem Sport empfanden sie eine größere Erfüllung des SS und eine stärker verbesserte ER und AG im Vergleich zu GS. Die GS übten stärker ER und AG während dem Sport aus als die BL. Beim Vergleich der GS untereinander ergaben sich Unterschiede bei Schwierigkeiten mit ER und ausgeübter AG während dem Sport, sowie bei Risikoverhalten. Manche GS Gruppen wiesen mehr Risikoverhalten auf; Risikoverhalten konnte wiederum Unfällen/Beinahe Unfällen vorhersagen und fungierte somit als Mediator zwischen Gruppe und Unfällen/Beinahe Unfällen. Diese Unterschiede deuteten darauf hin, dass SS weniger wichtig für einige Risikosportler sein könnte als ursprünglich angenommen. Sportler verschiedenen Ausübungsformen einer Sportart unterschieden sich nicht in SS, aber in ER und AG Motiven. Durch eine differenziertere Betrachtung verschiedener Motive und Ausübungsformen von Sportlern einer Risikosportart, könnte es möglich werden spezifische Präventionen für unfallgefährdetere Sportler zu entwickeln.