Titelaufnahme

Titel
Die Bedeutung der Angehörigeneigenschaft bei ausgewählten Vermögensdelikten in rechtsvergleichender Sicht / vorgelegt von: Mag. iur. Madeleine Broschek, BA
Weitere Titel
The significance of the relative status of selected property crimes in a comparative legal approach
VerfasserBroschek, Madeleine
Begutachter / BegutachterinnenGanner, Michael
Betreuer / BetreuerinnenSchwaighofer, Klaus
ErschienenInnsbruck, August 2017
Umfang165 Blätter
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2017
Datum der AbgabeAugust 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Bedeutung / Angehörigeneigenschaft / rechtsvergleichend / deutsches und Schweizer Recht / vermögensrechtlich / Begünstigungen / Angehörigenprivilegien / Straftaten / Vermögensbereich / Prinzipien / Nach- und Vorteile / Rechtsvergleich / prozessrechtlich / materiell / strafrechtlicher Angehörigenbegriff / Legaldefinition / Entwendung / § 141 StGB / § 166 StGB / Vermögensstrafrecht / kriminalstatistische Daten
Schlagwörter (EN)relative status / property / criminal law / proprietary / relatives / sense / privileges / German and Swiss law / disadvantages / advantages / legal comparison / penal term / family / theft / family circle / criminal code
Schlagwörter (GND)Österreich / Deutschland / Schweiz / Angehöriger / Vermögensdelikt / Rechtsvergleich
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der Bedeutung der Angehörigeneigenschaft bei ausgewählten Vermögensdelikten in rechtsvergleichender Sicht. Neben dem österreichischen Strafrecht wird auch auf das deutsche und Schweizer Strafrecht Bezug genommen. Der Fokus der Arbeit soll darauf liegen, wie die betrachteten Rechtsordnungen bei vermögensrechtlichen Straftaten zwischen Angehörigen verfahren, ob sie Begünstigungen vorsehen und im bejahenden Fall, was Sinn und Zweck von Angehörigenprivilegien sind. Daraus resultierend sollen Überlegungen angestellt werden, wie im österreichischen Strafrecht bei vermögensrechtlichen Straftaten zwischen Angehörigen vorgegangen werden sollte.

Dazu werden einzelne ausgewählte Angehörigenprivilegien des österreichischen Strafrechts im reinen Vermögensbereich erläutert und dem deutschen und Schweizer Strafrecht kritisch gegenübergestellt. Dabei sollen die unterschiedlichen Prinzipien der betrachteten Rechtsstaaten hinsichtlich der einzelnen Tatbestände reflektiert werden. Welche Nach- und Vorteile sind mit den jeweiligen Vorgangsweisen im Rechtsvergleich verbunden?

Bevor auf die Angehörigenprivilegien näher eingegangen werden kann, werden zu Beginn der Arbeit grundlegende Überlegungen zu den Angehörigenprivilegien angestellt. Darauf folgend werden prozessrechtliche und materielle Begünstigungen von Angehörigen bewertet. Anschließend wird der österreichische strafrechtliche Angehörigenbegriff, der manche Überlegungen aufwirft, umfänglich erörtert. Gesetzgebung und Lehre vertreten hierbei teilweise unterschiedliche Auffassungen. Der Blick ins deutsche und Schweizer Strafrecht ist hierbei zudem besonders interessant, zumal diese Rechtsordnungen demselben Rechtskreis entstammen und ebenfalls eine Legaldefinition des Angehörigenbegriffs vorsehen. Die Unterschiedlichkeiten dieser Definitionen regen einen Rechtsvergleich an, der auch für den österreichischen Angehörigenbegriff beispielgebend sein könnte.

Anschließend werden die Angehörigenprivilegien der Entwendung sowie Delikte aus dem Familienkreis ausgehend von §§ 141 und 166 StGB aus dem österreichischen materiellen Vermögensstrafrecht rechtsvergleichend thematisiert. Andere vermögensrechtliche Angehörigenprivilegien werden nicht näher erörtert.

Bevor abschließende Gedanken in einem Resümee münden sollen, werden noch einige interessante kriminalstatistische Daten angeführt.

Zusammenfassung (Englisch)

This academic paper deals with the relevance of the relative status in certain offences against property in comparative legal analysis. Beside the Austrian criminal law, it also refers to the German and Swiss criminal law. The focus of this paper is on the legislation of certain proprietary criminal laws between relatives. It questions whether they can benefit from them and in case they can, it observes what sense and purpose these privileges for relatives have. Resulting from this one should consider how to deal with proprietary criminal laws between relatives in the Austrian criminal law.

For this purpose, certain selected privileges of relatives of the Austrian criminal law in the assets area will be analysed and critically contrasted with the German and Swiss criminal law. Thereby, the different principles of the addressed states of justice concerning the state of affairs will be analysed. What disadvantages and advantages are connected with certain procedures in the legal comparison?

Before focusing on the privileges of relatives, basic considerations about the privileges of relatives will be made. Subsequently, procedurally and material privileges of relatives will be evaluated. Afterwards, the Austrian penal term of family member, that is questionable to some degree, will be discussed. Legislation and academic publications have different views on the penal term of family member. For that matter, the German and Swiss criminal law are particularly interesting because the legislations originate from the same legal sphere und also include a legal definition of the term of family member. The diversity of these definitions gives reasons for a legal comparison that could also be exemplary for the Austrian term of family member.

Subsequently, the privileges of relatives in case of theft as well as offences within the family circle will be thematised and legally compared with the Swiss and German law, proceeding from §§ 141 and 166 of the criminal code of the Austrian material criminal law of assets. Other proprietary privileges of relatives will not be discussed.

Before the final résumé, interesting criminological data will be mentioned.

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