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Titelaufnahme

Titel
‘Malleable at the European Will - British discourse on slavery (1784-1824) and the image of Africans / Helmut Meier
VerfasserMeier, Helmut
Betreuer / BetreuerinnenZach, Wolfgang
ErschienenInnsbruck, 13.08.2017
Umfang252 Seiten : Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2017
Datum der AbgabeAugust 2017
SpracheEnglisch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Sklaverei / Bild der Afrikaner / Diskursanalyse / Kritische Diskursanalyse / Britische Geschichte / James Ramsay / James Tobin / Thomas Clarkson / William Wilberforce / John Gladstone / George Wilson Bridges / Elizabeth Heyrick / Post-Kolonialismus / Kolonialismus / Imperialismus / Eurozentrismus / Britisches Empire
Schlagwörter (EN)Slavery / Image of Africans / discourse analysis / critical discourse anaylsis / British history / James Ramsay / James Tobin / Thomas Clarkson / William Wilberforce / John Gladstone / George Wilson Bridges / Elizabeth Heyrick / post-colonialism / colonialism / imperialism / eurocentrism / british empire
Schlagwörter (GND)Großbritannien / Kritische Diskursanalyse / Sklaverei / Afrikaner <Motiv> / Geschichte 1784-1824
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-10395 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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‘Malleable at the European Will - British discourse on slavery (1784-1824) and the image of Africans [3.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Dissertation beinhaltet eine kritische Diskursanalyse von 12 britischen pro- und anti-Sklaverei Texten aus den Jahren zwischen 1784 und 1824. Das zentrale Anliegen ist es, durch eine Analyse von argumentativen Texten, das Bild der Afrikaner im britischen Diskurs über die Abschaffung des Sklavenhandels sowie später der Sklaverei zu verstehen. Auf der methodologischen Ebene ist diese Analyse von der kritischen Diskursanalyse in der Tradition Siegfried Jägers sowie von post-kolonialen Konzepten beeinflusst. Auf der praktischen Ebene verwendet diese Dissertation Computergestützte Methoden aus der Korpuslinguistik sowie Ansätze aus der qualitativen Textanalyse (MaxQda). Um zu einem umfassenden Verständnis des Bildes der Afrikaner zu gelangen versteht die vorliegende Arbeit Text als Fragmente von größeren Diskursen und verbindet die argumentativen Strategien und historischen Bezüge mit größeren Geistestraditionen wie dem europäischen Humanismus und der Aufklärung. Die grundlegende Prämisse dieser Arbeit ist es, dass das Bild der Afrikaner als Sklaven, an der Schwelle von der frühen zur späten Moderne dazu beitrug ein eurozentrisches Konzept der kapitalistischen Lohnarbeit sowohl in den kolonialen Zentren und der Peripherie zu etablieren. Die Darstellung von Afrikanern als leidende Kreaturen erzeugte koloniale ‚Andere‘ in einer unbestimmten Zone zwischen Inklusion und Exklusion. Diese Art von mimetischen ‚Anderen‘ konnten in der Folgezeit zum Objekt eines Diskurses von kolonialer Reform und Verbesserung werden.

Zusammenfassung (Englisch)

This PhD thesis conducts a critical discourse analysis of 12 British pro- and anti-slavery texts from the years of 1784 to 1825. The focus is on understanding the image of Africans in the British debate on the slave trade and slavery by looking at a corpus of argumentative texts. On a methodological level, my analysis is driven by critical discourse analysis in the tradition of Siegfried Jäger, by post-colonial concepts and, on a more practical level, by computer-based text analysis making use of methods from corpus linguistics and qualitative text analysis (MaxQda). In order to arrive at a comprehensive appreciation of the image of Africans the present work analyses texts as fragments of larger discourses and links argumentative strategies and historical references to larger traditions of thoughts such as European humanism and the Enlightenment. The basic premise of this thesis is that, at the threshold from the early to the late modern period, the distinct image of Africans as slaves was instrumental of universalising a Eurocentric concept of capitalist wage labour both at the colonial centres and margins. By portraying African slaves as suffering wretches, especially anti-slavery texts created colonial others in an indistinct zone between inclusion and exclusion from humanity. These mimetic Others could subsequently become the objects of a discourse of colonial reform and ‘betterment.

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