Go to page
 

Bibliographic Metadata

Title
Vom Mechanismus zum Medikament: Pathophysiologie des Eisenstoffwechsels und therapeutische Ansätze im kompetenzorientierten Chemieunterricht
AuthorLudwiczek, Susanne
Thesis advisorMüller, Thomas
Published2017
Institutional NoteInnsbruck, Univ., Diplomarb., 2017
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Date of SubmissionMay 2017
LanguageGerman
Document typeThesis (Diplom)
Keywords (DE)kompetenzorientierter Chemieunterricht / kontextorientierter Chemieunterricht / Eisenstoffwechsel
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-6816 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
Files
Vom Mechanismus zum Medikament: Pathophysiologie des Eisenstoffwechsels und therapeutische Ansätze im kompetenzorientierten Chemieunterricht [4.72 mb]
Links
Reference
Classification
Abstract (German)

Kompetenzorientierter naturwissenschaftlicher Unterricht soll neben der Vermittlung von Fachwissen insbesonders eine naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise fördern. In diesem Zusammenhang wird gerne auf problemlösenden, forschend-entwicklenden Unterricht zurückgegriffen. Neuere Ansätze integrieren zusätzlich kontextorientierten Unterricht, um an Alltagsvorstellungen der Schüler/innen anzuknüpfen, wohingegen aktuelle Forschungsprozesse im Unterricht kaum berücksichtigt werden. Dabei bietet die Einbindung von Forschungsdaten die Möglichkeit, nicht nur den Ablauf wissenschaftlicher Forschung kennenzulernen sondern insbesondere auch naturwissenschaftliches Denken und Arbeiten der Schüler/innen weiter zu entwickeln.

Die vorliegende Arbeit zeigt, dass sich ausgewählte Forschungsergebnisse sehr gut kontextualisieren lassen und schlägt eine Unterrichtssequenz zur Umsetzung von kompetenz- und kontextorientiertem Unterricht auf Basis von Forschungsergebnissen aus der medizinischen Forschung vor. Im Einklang mit den didaktischen Grundsätzen, Lernstoff und Methoden des österreichischen Lehrplans werden biochemischen Grundlagen vermittelt und mit Konzepten der Anorganischen Chemie verknüpft, um ein umfassendes chemisches Grundwissen zu vermitteln. Die unmittelbare Umsetzung diese Wissens auf eine konkrete medizinische Fragestellung, nämlich der Entwicklung eines Medikaments zur Behandlung von Störungen des Eisenstoffwechsels, ermöglicht das Nachvollziehen des naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnungsprozesses und fördert ein breites Spektrum von Handlungskompetenzen, vor allem auch in den Bereichen der Erkenntnisgewinnung und dem Ziehen von Konsequenzen, wie sie im österreichischen Kompetenzmodell eingefordert, aber vielfach im herkömmlichen Unterricht noch vernachlässigt werden.