Titelaufnahme

Titel
Integration und Sprache / von Keplinger Kathrin
VerfasserKathrin, Keplinger
Betreuer / BetreuerinUniv. Prof. Dr. Gamper, Anna
Erschienen2014
Umfang155 Bl.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeSeptember 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Fremdenrecht / Integrationsvereinbarung / Nachweis von Deutschkenntnissen / NAG 2005
Schlagwörter (GND)Österreich / Europäische Union <Richtlinie betreffend das Recht auf Familienzusammenführung> / Ausländerrecht / Integration / Sprache / Assoziierungsabkommen / Verfassungskonforme Gesetzesauslegung
Zugriffsbeschränkung
 Das Dokument ist ausschließlich in gedruckter Form in der Bibliothek vorhanden.
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Thema „Integration und Sprache“ auseinander. Es werden jene fremdenrechtlichen Bestimmungen, welche dem Fremden , der sich in Österreich niederlassen möchte, dazu verpflichten, sich Kenntnisse der deutschen Sprache anzueignen, dargestellt.

Es werden die für die Verpflichtung zum Spracherwerb wesentlichen Bestimmungen in der aktuellen Rechtslage sowie deren historische Entwicklung dargestellt. Es wird auf die einschlägige Judikatur des EuGH und des VwGH zu diesen Bestimmungen näher eingegangen, welche zu einer wesentlichen Änderung für türkische Staatsbürger im Vollzug der zitierten Bestimmungen geführt hat. Zudem werden die Bestimmungen betreffend die Verpflichtung zum Spracherwerb im Rahmen dieser Arbeit auf ihre Verfassungs- und Europarechtskonformität überprüft.

Kernfrage dieser Arbeit ist, ob die Einführung der Bestimmungen betreffend die Verpflichtung zum Erwerb von Sprachkenntnissen, zu einer Verschärfung der Bestimmungen betreffend die Erteilung von Aufenthaltstiteln geführt hat und wie sich die höchstgerichtliche Rechtsprechung zum Assoziationsabkommen EWG-Türkei auf die aktuelle Rechtslage betreffend die Bestimmungen zur Verpflichtung zum Erwerb von Sprachkenntnissen ausgewirkt hat.