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Bibliographic Metadata

Title
Gouvernementalität von Sorgearbeit in Familien und deren Existenzsicherung
AuthorSchlesinger, Claudia
Thesis advisorNiedenzu, Heinz-Jürgen
Published2017
Institutional NoteInnsbruck, Univ., Masterarb., 2017
Annotation
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Date of SubmissionMarch 2017
LanguageGerman
Document typeMaster Thesis
Keywords (DE)Gouvernementalität / Foucault / Existenzsicherung / Sorgearbeit / Care / Familie / Beruf / Vereinbarkeit / Charta / Ernährer-Hausfrauen-Modell / adult-worker-model / Geschlechterverhältnisse / Regierung / Erwerbsarbeit / Familienarbeit / Dispositivanalyse / Mutterschaft
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-6414 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
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Gouvernementalität von Sorgearbeit in Familien und deren Existenzsicherung [2.52 mb]
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Classification
Abstract (German)

Damit eine Gesellschaft überlebensfähig ist, sollen Kinder geboren, getragen, genährt, gepflegt, geliebt, gefördert, getröstet, gebildet, in all ihren körperlichen, geistigen sowie seelischen Bedürfnissen wahrgenommen und begleitet, kurz: umsorgt werden. Sorgearbeit ist somit ein fundamentaler Bestandteil menschlicher Gesellschaft. Gleichzeitig erfährt privat geleistete Sorgearbeit in Familien keinen existenzsichernden Gegenwert. Wie ist das möglich?

Zur Erörterung dieses Forschungsinteresses wird in dieser Masterarbeit in Anlehnung an die gouvernementalitätstheoretischen Überlegungen von Michel Foucault, insbesondere die Einflussnahme auf die Bevölkerung und deren Rahmenbedingungen in den Blick genommen, die sowohl Techniken der Fremd- als auch der Selbstführung beinhalten.

Um Regierungshandeln und bestimmte Formen von Rationalitäten zu erkennen, wird als exemplarisches Beispiel die im Namen des ehemaligen Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend erstellte „Charta zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ analysiert. Die subjektive Ebene wird in Form einer Forumsanalyse zum provokanten Titel „Die Hausfraufaul?“ eingefangen. Außerdem wird das Verhältnis um die Organisation von Sorgearbeit in Familien und deren Existenzsicherung in einen historischen Kontext eingebettet, durch welchen soziale, ökonomische und politische Entwicklungslinien sichtbar werden.