Titelaufnahme

Titel
Unternehmensmuseen in Österreich : Institutionen zwischen Kultur und Marketing / vorgelegt von: Doris Heckel
VerfasserHeckel, Doris
GutachterAlexander, Helmut
Erschienen2014
UmfangXI, 372 Bl. : zahlr. Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeSeptember 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Unternehmensmuseum / Museum / Unternehmen / Marketing / Markenkommunikation / Unternehmenskultur / Kultur
Schlagwörter (EN)Company Museum / Museum / Company / Marketing / Brand Communication / Unternehmenskultur / Corporate Culture / Culture
Schlagwörter (GND)Österreich / Firmenmuseum / Unternehmenskultur / Marketing
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Geschichte eines Unternehmens ist, im Gegensatz zu Produkten oder Dienstleistungen, nicht kopierbar. Damit eignet sich Geschichte besonders, um die Kompetenzen eines Unternehmens sowohl imagebildend nach außen als auch identitätsstiftend nach innen darzustellen.

Eine äußerst interessante und spektakuläre Weise, Unternehmensgeschichte und die Tradition eines Unternehmens zu präsentieren, ist hierbei die Einrichtung eines Unternehmensmuseums.

Seit Ende des 20. Jahrhunderts versuchen Unternehmen vermehrt, diese Wirkung auszunutzen und Marken und Markenhistorie durch Monumentalbauten und Erlebnisräume in einem größeren Kontext fühlbar zu machen. Diese Entwicklung der Markenkommunikation, die sich auf „gefühlte“ Tradition konzentriert, stellt den Ausgangspunkt dieser Arbeit dar. Die zentrale, interdisziplinäre Untersuchung widmet sich hierbei Unternehmensmuseen in Österreich.

Bislang haben Unternehmensmuseen in der wissenschaftlichen Forschung Österreichs keine Beachtung gefunden: Weder ist genau bekannt, wie viele Unternehmensmuseen es gibt, noch in welchen Branchen sie gegründet wurden, wann sie gegründet wurden oder aus welchen Überlegungen heraus, und welche Aufgaben sie übernehmen.

In der vorliegenden Arbeit, die aufgrund der Problemstellung interdisziplinär zwischen den Bereichen Wirtschafts-, Kultur- und Geschichtswissenschaften zu verorten ist, ist ein erstes Ziel eine Bestandsaufnahme dieser Museen mithilfe umfangreicher Primärforschung.

Es werden neben Anzahl, Verteilung, Branchenzugehörigkeit und Sammlungsthemen der Unternehmensmuseen auch die Personalsituation, Organisationsform und ihre musealen Funktionen und Ansprüche transparent gemacht. Des Weiteren werden Gründungsmotive, Zielsetzung und Entwicklungsphasen beleuchtet und die Rolle dieser Museen in der österreichischen Museumslandschaft untersucht. In diesem Kontext werden die Bedeutung und das Potenzial der österreichischen Unternehmensmuseen in ihren beiden Bezugssystemen Kultur und Wirtschaft herausgearbeitet.

Zusammenfassung (Englisch)

Contrary to products or services, the history of a company cannot be copied. Therefore, a company history is particularly suitable to present the competencies of a company toward the outside to gain image gain and toward the inside to contribute to its identity.

The installation of a company museum is a rather interesting and spectacular way of presenting company history and company tradition.

Since the end of the 20th century, companies are increasingly trying to exploit this effect and to make brands and brand history tangible in a larger context by constructing monumental buildings and discovery spaces. This development in brand communication focusing on "perceived" heritage is the starting point of this work. This central, interdisciplinary investigation focuses on company museums in Austria.

Thus far, company museums have not been considered in scientific research in Austria. It is unknown whether there are many company museums or what industries established them, when these were established or the considerations behind their establishment and what tasks they assume.

Based on the research question, this work is interdisciplinary covering the fields of economy, culture and history. An initial goal of this work is taking stock of these museums in a comprehensive primary research.

In addition to the number, distribution, industry affiliation and collection themes of company museums, the personal situation, form of organization and their function as museum and claims should be made transparent. Furthermore, motives for the establishment, goals and developmental phases are investigated along with the role these museums play in the Austrian museum's landscape. In this context, the meaning and potential of Austrian company museums are researched in their two reference systems, which is culture and economy.