Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Sportmotorische Entwicklung von Tiroler Volksschulkindern von der ersten bis zur dritten Schulstufe in Abhängigkeit von Migrationsstatus und Geschlecht / Verfasser: Peter Ewald
VerfasserEwald, Peter
Begutachter / BegutachterinRuedl, Gerhard
Betreuer / BetreuerinRuedl, Gerhard
ErschienenInnsbruck, 2016
Umfang83 Blätter : Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Univ., Diplomarbeit, 2016
Datum der AbgabeDezember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Migrationshintergrund / Migrationsstatus / Geschlecht / sportmotorische / motorische / Entwicklung / Leistungsfähigkeit / Volksschule
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-5538 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Sportmotorische Entwicklung von Tiroler Volksschulkindern von der ersten bis zur dritten Schulstufe in Abhängigkeit von Migrationsstatus und Geschlecht [0.84 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Problemstellung: Um Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen Bewegungsmangelerkrankungen zielgerichtet und bedarfsgerecht anpassen zu können ist eine möglichst genaue Beschreibung der Risikogruppe notwendig. Die Untersuchung von Einflussfaktoren auf die sportmotorische Leistungsfähigkeit hat daher große Bedeutung. Betreffend den Einfluss des Migrationshintergrundes zeigt sich bei publizierter Arbeiten noch kein einheitliches Bild.

Zielsetzung: Ziel der Arbeit war es, Unterschiede in der sportmotorischen Leistungsfähigkeit nach Migrationshintergrund und Geschlecht im Längsschnitt zu analysieren.

Methodik: Die sportmotorische Leistungsfähigkeit von 266 Schülern wurde mit dem Deutschen Motoriktest 6-18 gemessen. Zusätzlich wurden anthropometrische Daten und mit einem Fragebogen zur zuhause gesprochenen Sprache der Migrationsstatus der Kinder erhoben.

Ergebnisse: Es bestehen während dem gesamten Beobachtungszeitraum signifikante Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund zugunsten der Gruppe ohne Migrationshintergrund. Berechnete Effektstärken zeigen dabei stets mittlere Effekte. Die Leistungsunterschiede sind bei den Mädchen größer als bei den Jungen. Es bestehen keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern, insbesondere auch nicht bei den Kindern mit Migrationshintergrund. Sowohl Kinder mit als auch ohne Migrationshintergrund verbesserten sich während dem Beobachtungszeitraum signifikant. Die Leistungsverbesserung war bei den Mädchen mit Migrationshintergrund am größten.

Schlussfolgerungen: Insgesamt zeigt sich ein signifikanter Unterschied nach Migrationshintergrund zugunsten der Kinder ohne Migrationshintergrund, der im Laufe des Beobachtungszeitraums bestehen bleibt. Ein gezieltes Förderangebot für Kinder mit Migrationshintergrund ist daher notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

Problemstellung: Um Präventions- und Interventionsmaßnahmen gegen Bewegungsmangelerkrankungen zielgerichtet und bedarfsgerecht anpassen zu können ist eine möglichst genaue Beschreibung der Risikogruppe notwendig. Die Untersuchung von Einflussfaktoren auf die sportmotorische Leistungsfähigkeit hat daher große Bedeutung. Betreffend den Einfluss des Migrationshintergrundes zeigt sich bei publizierter Arbeiten noch kein einheitliches Bild.

Zielsetzung: Ziel der Arbeit war es, Unterschiede in der sportmotorischen Leistungsfähigkeit nach Migrationshintergrund und Geschlecht im Längsschnitt zu analysieren.

Methodik: Die sportmotorische Leistungsfähigkeit von 266 Schülern wurde mit dem Deutschen Motoriktest 6-18 gemessen. Zusätzlich wurden anthropometrische Daten und mit einem Fragebogen zur zuhause gesprochenen Sprache der Migrationsstatus der Kinder erhoben.

Ergebnisse: Es bestehen während dem gesamten Beobachtungszeitraum signifikante Unterschiede zwischen Kindern mit und ohne Migrationshintergrund zugunsten der Gruppe ohne Migrationshintergrund. Berechnete Effektstärken zeigen dabei stets mittlere Effekte. Die Leistungsunterschiede sind bei den Mädchen größer als bei den Jungen. Es bestehen keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern, insbesondere auch nicht bei den Kindern mit Migrationshintergrund. Sowohl Kinder mit als auch ohne Migrationshintergrund verbesserten sich während dem Beobachtungszeitraum signifikant. Die Leistungsverbesserung war bei den Mädchen mit Migrationshintergrund am größten.

Schlussfolgerungen: Insgesamt zeigt sich ein signifikanter Unterschied nach Migrationshintergrund zugunsten der Kinder ohne Migrationshintergrund, der im Laufe des Beobachtungszeitraums bestehen bleibt. Ein gezieltes Förderangebot für Kinder mit Migrationshintergrund ist daher notwendig.