Titelaufnahme

Titel
Studien zu Heinrich (VII.) : Untersuchungen zur selbständigen Regierungstätigkeit (1228.1235)
VerfasserImsel, Rüdiger
Begutachter / BegutachterinWagendorfer, Martin
Betreuer / BetreuerinMersiowsky, Mark
Erschienen2017
Umfang323
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2017
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprüft
Datum der AbgabeJanuar 2017
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Staufer / Hochmittelalter / Friedrich II.
Zugriffsbeschränkung
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Arbeit befasst sich mit der selbständigen Regierungstätigkeit Heinrichs (VII.), dem Sohn Kaiser Friedrichs II.. Insbesondere soll hierbei auf die unterschiedlichen Phasen seiner eigenverantwortlichen Regentschaft und auf die Einflüsse von Seiten seines Vaters und auch der Reichsfürsten eingegangen werden. Das Verständnis des Kaisers vom Königtum war das eines vom Kaiser übertragenen "Amtes", das den König eng an den kaiserlichen Willen band.

Geboren im Jahr 1211, wurde Heinrich (VII.) 1220 zum römisch-deutschen König gekrönt. Sein Vater verließ zum gleichen Zeitpunkt den deutschen Reichsteil und blieb ihm für die nächsten 15 Jahre fern. Sein Sohn Heinrich (VII.) regierte zunächst unter der Vormundschaft Erzbischofs Engelberts I. von Köln. Nach dessen Ermordung 1225 ernannte Friedrich II. den bayerischen Herzog Ludwig I. zu dessen Nachfolger, so dass Heinrich (VII.) bis 1228 nicht in der Lage war eigenständig zu handeln. Gegen Ende des Jahres 1228 emanzipierte sich der König von seinem Vormund. Diese Dissertation konzentriert sich auf die Handlungen Heinrichs (VII.) nach seiner Emanzipation von Herzog Ludwig I. bis hin zu seinem erfolglosen Aufstand und seiner Absetzung 1235. Dabei gilt es die Einstellung der Reichsfürsten zu Heinrichs (VII.) Königtum im Blick zu behalten.

Zusammenfassung (Englisch)

This dissertation is concerned with the independent reign of Heinrich (VII.), the son of emperor Friedrich II.. In particular I will point out within this study that during the phase of his independent reign Heinrich (VII.) was affected by the political ideas of his father, who understood the kingdom as a kind of imperial office, which committed the king - similar to the commitment of the officials in his Norman Kingdom in South-Italy - to absolute obedience.

Born in 1211, he was crowned as “Rex Romanorum” in the year 1220, when his father left Germany for the following 15 years. First Heinrich (VII.) was placed under guardianship of Engelbert I., Archbishop of Cologne. After Engelberts assassination in the year 1225 Friedrich II. designated Duke Ludwig I. of Bavaria to take over the role of the guardian. Due to this guardianship and his young age Heinrich (VII.) was not able to act independently until the end of the year 1228, where he “liberated” himself from this guardianship.

This work is focussing on the political life of Heinrich (VII.) from the “liberation” in 1228 until his submission to the emperor in 1235, with special consideration to the restrictions imposed by the emperor and by the imperial princes.