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Titelaufnahme

Titel
Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsarbeit : die Auswirkungen betrieblicher und staatlicher Maßnahmen der Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsarbeit auf Dual Career Couples in Deutschland / von Brigitte Waffenschmidt
VerfasserWaffenschmidt, Brigitte
Begutachter / BegutachterinAuer, Manfred
Betreuer / BetreuerinAuer, Manfred
Erschienen2014
Umfang246 S. : graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeAugust 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Familie / Familienleben / Familienpolitik / Vereinbarkeit / Vereinbarkeitsmaßnahmen / betriebliche vereinbarkeitsmaßnahmen / staatliche Vereinbarkeitsmaßnahmen / Doppelkarrierepaare / Dual Career Couples / Kriterien der ozialen Gerechtigkeit / Anerkennung / Chancengleichheit / Wahlmöglichkeiten / Erwerbsorganisationen / Personalpolitik / Interviews / Leitfragebogen
Schlagwörter (GND)Deutschland / Vereinbarkeit von Familie und Beruf / Familienpolitik / Erwerbsstruktur / Soziale Gerechtigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-1961 Persistent Identifier (URN)
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Vereinbarkeit von Familienleben und Erwerbsarbeit [2.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit 2005 ist eine Frau Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland; seit 2013 amtiert eine Frau sogar als Bundesverteidigungsministerin. Darüber hinaus sind aktuell vier von insgesamt 16 Ministerpräsidenten/-innen Frauen. Ist das ein zufälliges Zusammentreffen bei der Besetzung höchster Staatsämter oder das Produkt einer längeren gesellschaftlichen Entwicklung? Antwort auf diese Fragestellung können einige statistische Erhebungen geben:1955 betrug der prozentuale Anteil aller Schulabgänger mit allgemeiner Hochschulreife (Abitur) 6,1 Prozent. Abiturientinnen waren davon nur 28,6 Prozent. Der Anteil der Frauen mit Abitur zog seit dem Jahre 2002 mit den Männern gleich. 2012/2013 waren in Deutschland 53 Prozent der Schüler, die ein Gymnasium mit einem Zeugnis der Hochschulreife verließen, weiblich (vgl. Statistisches Bundesamt 2014).Nicht nur diese Zahlen der Gymnasialabschlüsse haben sich in den letzten ca. 60 Jahren rasant verändert und entwickelt: Waren es 1925 2.572 erwerbstätige Ärztinnen und 55 Juristinnen (vgl. Stiefel/Mecklenburg 1991: 75), sind es im Jahr 2012 206.559 Ärztinnen (vgl. Bundesärztekammer 2013) und 7.848 berufstätige Richterinnen bzw. 49.872 Anwältinnen (vgl. Schultz 2012: 3).Man kann also durchaus von einem gesellschaftlichen Umbruch sprechen, der sowohl die Familienstrukturen als auch die Arbeitswelt grundlegend verändert hat. Dabei sollen in der vorliegenden Arbeit jedoch nicht die Gründe der aufgezeigten Entwicklung erforscht werden; vielmehr soll die Ist-Situation Anfang des zweiten Jahrtausends dargestellt und die Frage untersucht werden, wie die staatlichen Organisationen und Institutionen, die Erwerbs-organisation und insbesondere wie die betroffenen Paare hiermit umgehen und zurechtkommen.