Titelaufnahme

Titel
Zugänglichkeitsregime : Heideggers Medienphilosophie / vorgelegt von Dipl.-Ing. Mag. Andreas Beinsteiner
Weitere Titel
Regimes of accessibility ; Heidegger's Philosophy of media
VerfasserBeinsteiner, Andreas
Betreuer / BetreuerinnenThurnher, Rainer ; Margreiter, Reinhard
ErschienenInnsbruck, 2016
Umfang258 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Datum der AbgabeDezember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Heidegger / Medien / Medialität / Technik / Sein / Lichtung / physis / techne / Wesen / Metaphysik / Gestell / Freiheit / Ethik / Ereignis / Exteriorität / Zugänglichkeit / Verborgenheit / Medientheorie / Medienphilosophie / Phänomenologie / Hermeneutik
Schlagwörter (EN)Heidegger / media / mediality / technology / being / clearing / phusis / techne / essence / metaphysics / enframing / freedom / ethics / event / enowning / exteriority / accessibility / concealment / media theory / philosophy of media / phenomenology / hermeneutics
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Zusammenfassung (Deutsch)

vorliegende Arbeit unternimmt den systematischen Versuch einer Rekonstruktion von Heideggers Denken als Medienphilosophie. In einem radikal nichtmetaphysischen Sinn steht Sein bei Heidegger nämlich für Anwesen, für jene sich selbst entziehende Medialität, die die Anwesenheit des Anwesenden gewährt. Der medialitätsvergessenen Metaphysik setzt Heidegger ein Denken der Lichtung entgegen, jenes geschichtlich variablen und stets selektiven Zugänglichkeitsregimes, das uns alles, was uns zugänglich ist, erst zugänglich macht. Ek-sistenz seine Ausgesetztheit ins Zugänglichkeitsregime bestimmt den Menschen, eröffnet seine Möglichkeiten des Denkens und Handelns. Wie können angesichts dieser Depotenzierung Freiheit und Gerechtigkeit neu gedacht werden? Wie interferieren konkrete Medien, Artefakte und Technologien mit der Medialität des Zugänglichkeitsregimes? Besondere Relevanz in der Auseinandersetzung mit diesen Fragen kommt einerseits der Sprache zu, dank der sich die Zugänglichkeit des Seienden je und jäh, d.h. ohne bewirkende Eingriffe ins Seiende selbst, wandeln kann, und andererseits der Widerständigkeit des Materiellen, das allen Sinn- und Funktionszusammenhängen gegenüber irreduzibel bleibt.

Zusammenfassung (Englisch)

thesis aims at a systematic reconstruction of Heideggers thought as a philosophy of media. In a radically non-metaphysical sense being refers to presencing in Heidegger: to the self-withdrawing mediality that grants the presence of that which is present. Heidegger counters the forgetting of mediality in metaphysics with a thinking of the clearing: of the historically mutable and always selective regime of accessibility which makes everything that is accessible for us accessible in the first place. The human being is characterized by ek-sistence by its exposure to the regime of accessibility, which opens up the human possibilities of thought and action. Facing this deprivation of human potency, how can freedom and justice be understood in a new way? How do specific media, artefacts and technologies interfere with the mediality of the clearing? Confronting these questions, language (which allows the accessibility of beings to change spontaneously) and the resistance of materiality (which cannot be reduced to any particular meaning or function) turn out to be of particular importance.

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