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Titelaufnahme

Titel
Ausbruch aus der Innovationsspirale / Stefan Knabl
VerfasserKnabl, Stefan
Betreuer / BetreuerinMühlbacher, Hans
ErschienenInnsbruck, Dezember 2016
Umfang137 Seiten : Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Datum der AbgabeDezember 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Innovation / Pharma / Kooperation / Spieltheorie / Sozialpsychologie
Schlagwörter (GND)Pharmazeutische Industrie / Innovation / Kooperation / Spieltheorie / Sozialpsychologie
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-6223 Persistent Identifier (URN)
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Ausbruch aus der Innovationsspirale [1.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit widmet sich dem sozialen Phänomen der „Innovationsspirale“: ein permanentes Streben nach Innovationen wird unaufhaltsam beibehalten, auch wenn die Rahmenbedingungen es zunehmend weniger lohnend erscheinen lassen. Am Beispiel der Pharmabranche, einer sehr stark mit Innovation verbundenen Industrie, wird der Mechanismus der Innovationsspirale und mögliche Auswege des Dilemmas aufgezeigt.

Die Forschungsfrage, „inwieweit es Unternehmen möglich ist, aus diesem negativen Szenario erfolgreich auszubrechen“, wird mithilfe zweier Theorien aus der Sozialpsychologie bzw. Spieltheorie analysiert: „Genetic Model of social influence“ (Moscovici, 1979) bzw. „Tit for tat“ (Axelrod, 1984). Im empirischen Teil der Arbeit werden Experteninverviews (14 Manager der Pharmabranche) im Hinblick auf diese Forschungsfrage bzw. die Einstellung der Inverviewten zum Bereich Innovation allgemein ausgewertet.

Es lässt sich zeigen, dass die Unternehmen von der Innovationsspirale unterschiedlich rasch und intensiv betroffen sind ein „Entrinnen“ ist jedoch für niemanden möglich. Als Ausweg bietet sich an, die Kooperation innerhalb der Branche zu intensivieren, um damit für alle eine nachhaltige Besserstellung zu erzielen. Die beiden Theorien bieten hier prinzipiell sehr gut geeignete Lösungsvorschläge an, benötigen jedoch noch mehr wissenschaftliche und praktische Evidenz.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper is about the "innovation spiral", a social phenomenon which keeps companies and employees striving for innovations despite a more and more unfavorable environment. We investigate this area using the example of the pharmaceutical industry. Is it possible to escape from the innovation spiral?