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Titelaufnahme

Titel
Linguistische Analyse der Namen von Sportkletterrouten / eingereicht von: Catharina Scharf
VerfasserScharf, Catharina
Betreuer / BetreuerinHajnal, Ivo ; Anreiter, Peter
Erschienen2014
Umfang312 Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Onomastik / Namenkunde / Tirol / Klettern / Linguistik
Schlagwörter (GND)Nordtirol / Freiklettern / Anstiegsroute / Namengebung / Namenbildung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-849 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Linguistische Analyse der Namen von Sportkletterrouten [5.15 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Benennung der Kletterrouten eröffnet ein nahezu unerforschtes Kapitel. Die Arbeiten dazu im deutschen Sprachraum beschränken sich bisher auf 5 Artikel. Einen gravierenden Unterschied zur üblichen Toponomastik bedeutet die Tatsache, dass die Namensgebung vor maximal 40 Jahren erfolgte, sich also nicht verändert hat. Der Fokus liegt somit nicht auf der Suche nach dem Etymon. Grundlage der Arbeit ist ein Korpus von 5618 Routennamen aus Nordtirol, ergänzt durch qualitative Interviews mit Namengebern. Nach einer Einführung in das Sportklettern einerseits und in die Toponomastik andererseits folgt ein Überblick über das Datenmaterial. Im Anschluss findet sich eine ausführliche linguistische Analyse.Zuerst wird die Inhaltsseite der Namen näher beleuchtet. Hier sollen die Benennungsmotive eruiert werden. Weiters können die Namen auf Wortfelder aufgeteilt werden. Zu untersuchen sind auch semantische Relationen innerhalb eines Klettergebietes.Thema des zweiten Teils ist die Formseite der Benennungen. Die Toponyme sollen zum einen auf die Wortart hin untersucht werden. Zum anderen soll eine Unterteilung anhand der Wortbildung vorgenommen werden. Schließlich soll auch die Wahl der Sprache bzw. Sprachebene Eingang in die Arbeit finden. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit dem spielerischen Umgang mit Sprache. Ein dritter Abschnitt beschäftigt sich mit den Einflussparametern der Namengebung: Da wäre sowohl der Faktor Namengeber, als auch der Faktor Schwierigkeitsgrad der Route. Auch die Namen im Gebrauch werden untersucht. Den Schluss bildet ein Resümee, das die erlangten Ergebnisse nochmals zusammenfasst. Dabei werden Benennungstendenzen dargestellt, aber auch eine Einordnung in eine Taxonomie vorgenommen. Außerdem werden anhand der untersuchten Namen Rückschlüsse auf die außersprachliche Welt gezogen.