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Titelaufnahme

Titel
Registrierung von Medizinberufen als qualitätssichernde Maßnahme : eine rechtstatsächliche Untersuchung - rechtspolitische Überlegungen vor dem Hintergrund der niederländischen Erfahrung / von Silvia Leberer
VerfasserLeberer, Silvia
Begutachter / BegutachterinBarta, Heinz
Betreuer / BetreuerinBarta, Heinz
Erschienen2014
Umfang162, XXXV Bl. : graph. Darst.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Registrierung / Medizinberufe
Schlagwörter (GND)Österreich / Niederlande / Gesundheitsrecht / Medizinisches Personal / Berufsrecht / Patient / Recht / Haftung / Rechtsvergleich
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-1274 Persistent Identifier (URN)
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Registrierung von Medizinberufen als qualitätssichernde Maßnahme [2.6 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Dissertation setzt sich mit der Registrierung aller im Medizinbereich tätigen Personen und mit der Idee eines gemeinsamen Disziplinarrechts auseinander. Es werden die unterschiedlichen Ausbildungskriterien der einzelnen Berufsgruppen in Österreich mit denen in Holland verglichen. Dazu kommt ein Exkurs über die Entwicklung des Hebammenwesens und die Frage der Privatautonomie im Medizinsektor beim Wunsch einer Hausgeburt. Die Registrierung aller medizinischen und medizinnahen Berufsgruppen würde nicht nur eine Auflistung aller im Medizinbereich tätigen Personen, sondern auch disziplinarrechtliche Maßnahmen und ein Offenlegen der Beschäftigung von Ärzten/innen erfassen. Gedacht ist daran, dass die Registrierung in die Kompetenz des Bundes fällt und bei den Bezirkshauptmannschaften anzusiedeln ist. Ein Zentralregister könnte im Gesundheitsministerium eingerichtet werden, unter dessen Leitung die Register in den Bundesländern geführt werden. Sind die Voraussetzungen für eine Einschreibung in das Register erfüllt, hat die Registrierung Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Nationalität, Adresse, Studienort, den Zeitpunkt der (Wieder)Einschreibung und ein Auflistung der Fortbildungen zu beinhalten. Die Registrierung ist auf fünf Jahre begrenzt. Danach kann, wenn alle Voraussetzungen vorliegen, eine erneute Registrierung für weitere fünf Jahre erfolgen. In dieser Arbeit wird das Disziplinarrecht als Instrument der Qualitätsverbesserung für medizinische und pflegende Berufsgruppen in Österreich untersucht und ein rechtspolitisches Modell in Form eines Gesetzentwurfs erstellt.