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Titelaufnahme

Titel
Amor parentum : eine qualitative Studie über den Zusammenhang von familialen, strukturellen und finanziellen Faktoren und dem Ausmaß der affektiven und ambivalenten Qualität intergenerationaler Familienbeziehungen in der Emerging Adulthood / eingereicht von: Jasmin Sommer
VerfasserSommer, Jasmin
Begutachter / BegutachterinBerger, Alfred
GutachterBerger, Alfred
ErschienenInnsbruck, 2016
UmfangIX, 164 Blätter : 1 CD-ROM ; Diagramme
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Masterarbeit, 2016
Datum der AbgabeOktober 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Kind-Eltern-Beziehung / Generationenbeziehung / Emerging Adulthood / intergenerationale Beziehungsqualität / Generationensolidarität / Solidarität / Generationenambivalenz / Ambivalenz
Schlagwörter (GND)Eltern / Kind / Erwachsener <18-30 Jahre> / Generationsbeziehung / Eltern / Erwachsenes Kind / Generationsbeziehung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-5104 Persistent Identifier (URN)
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Amor parentum [3.74 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Familie gehört zu den fundamentalsten Institutionen der Menschheit und jedes Individuum ist üblicherweise Teil einer Familie. Die Beziehungen und sozialen Verbindungen innerhalb der Familie vorrangig die Kind-Eltern-Beziehungen gehören somit zu den ältesten und gewöhnlich zu den stabilsten Beziehungen innerhalb des Lebensverlaufs. Die intergenerationale Beziehungsqualität stellt demnach eine wichtige Quelle von enger familialer Verbundenheit (vgl. Hoff 2006, S. 231) und Ambivalenzerfahrungen im Alltag dar (vgl. Lettke/ Lüscher 2004, S. 302). Diese Arbeit soll die Strukturen und das Ausmaß der emotionalen Qualität intergenerationaler Familienbeziehungen seitens junger erwachsener Kinder zu ihren sozialen Eltern eruieren, mit Fokus auf affektive und ambivalente Faktoren sowie auf deren Lebenszufriedenheit. Ziel ist es, mithilfe eines quantitativen Forschungsdesigns einzelne beziehungsfördernde, beziehungshemmende und ambivalenzengenerierende familiale, strukturelle und finanzielle Elemente innerhalb intergenerationaler Generationenbeziehungen zu ermitteln. Die forschungsleitende heuristische Hypothese ist jene, dass die Gestaltung intergenerationaler Beziehungen innerhalb der Emerging Adulthood den Umgang mit Solidarität und Ambivalenzen erfordert. Solidarität und Konflikte in intergenerationale Beziehungen sollen hier nicht als Gegensätze, sondern als in Familien koexistierende Faktoren behandelt werden, welche beide unverzichtbar in engen Beziehungen sind.

Zusammenfassung (Englisch)

The family is one of the most fundamental institutions of mankind and every individual is usually part of a family. The relationships and social connections within the family - primarily the child-parent relationships - are therefore among the oldest and usually the most stable relationships within the life course. The intergenerational quality of relationship is an important source of close family ties (see Hoff 2006, p. 231) and ambivalence experiences in everyday life (cf Lettke / Lüscher 2004, p. 302). This work aims to determine the structures and the extent of the emotional quality of intergenerational family relationships on the part of young adult children to their social parents, with a focus on affective and ambivalent factors as well as on their quality of life. The aim is to use a quantitative research design to identify supportive, respiratory and ambivalence-generating familial, structural and financial elements within intergenerational generational relationships. The research-led heuristic hypothesis is that the formation of intergenerational relationships within the emerging adulthood requires dealing with solidarity and ambivalence. Solidarity and conflicts in intergenerational relations should not be treated as opposites, but as factors coexisting in families, both of which are indispensable in close relations.