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Titelaufnahme

Titel
Kirche in der Übergangsphase der indonesischen Gesellschaft : neuer Habitus als Beitrag der Christinnen und Christen zum Gemeinwohl der indonesischen Gesellschaft / eingereicht von Dionius Bismoko Mahamboro
Weitere Titel
The Church in the Transition Phase of Indonesian Society
VerfasserMahamboro, Dionius Bismoko
Begutachter / BegutachterinnenHasitschka, Martin
Betreuer / BetreuerinnenLeher, Stephan
Erschienen2014
UmfangXIII, 226 Bl. : Ill.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeJuli 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Habitus / Indonesien / Katholische Kirche / Bergpredigt / Demokratisierung / Korruption / Gewalt / Politischer Wandel 1998 / Nota Pastoral 2004 / Ekklesiale Ethik / Soziale Dimension des Glaubens
Schlagwörter (EN)Habitus / Indonesia / catholic church / Sermon on the Mount / democratization / corruption / violence / political change / Nota Pastoral 2004 / ecclesial ethics / social dimension of faith / Habitus - Indonesia - catholic church - Sermon on the Mount - democratization - corruption - violence - political change - Nota Pastoral 2004 - ecclesial ethics - social dimension of faith
Schlagwörter (GND)Indonesien / Katholische Kirche / Kulturelle Identität / Christliche Ethik
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-741 Persistent Identifier (URN)
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Kirche in der Übergangsphase der indonesischen Gesellschaft [2.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Seit dem Ende des Suharto-Regimes (1998) befindet sich die indonesische Gesellschaft in einer „Übergangsphase“. Es ist eine Phase, in der die demokratische Praxis wie Pressefreiheit und freie Wahl zwar mehr gefordert wird, die jedoch zeigt, dass der politische Wandel die sozialen Mißstände wie Korruption und Gewalt nicht zu entwurzeln vermag. Die katholische Kirche stellt fest, dass das Problem an dem „alten Habitus des Volkes“ liegt. Die Auseinandersetzung der katholischen Kirche um den Habitus, die besonders in der Nota Pastoral 2004 dokumentiert ist, bezeichnet einen Versuch, einen Beitrag einer religiösen Ethik zur Entwicklung der pluralistischen indonesischen Gesellschaft, zu leisten. Eine solche Ethik bemüht sich, in der Wahrnehmung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen den politischen Aspekt der christlichen Botschaft (insbesondere der Bergpredigt Jesu) hervorzuheben. Denn ihr liegt eine theologische Überzeugung zugrunde, dass die Heilsgeschichte auch in der konkreten Gestaltung der Geschichte eines Volkes geschieht.

Zusammenfassung (Englisch)

Since the collapse of the Suharto regime (1998), the Indonesian society is in a "transitional phase". It is a phase which on the one hand demands greater democratic practices such as freedom of press and free elections, but on the other hand is not able to translate the demands of the times into constructive political change capable of uprooting social evils like corruption and violence. The Catholic Church, of late, has observed that the problem lies in the "old habitus of the people." The discourse in the Catholic Church about the habitus, which is documented particularly in the Nota Pastoral 2004, called for an attempt to contribute to the development of a religious ethic for a pluralistic Indonesian society. Such an ethic will seek to highlight and emphasize the political aspect of the Christian message (especially the Sermon on the Mount) in view of the current social and political challenges, because it is the theological conviction of the Church that the history of salvation forms itself in the concrete unfolding of the history of a nation.

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