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Title
Tod durch Körperverletzung : Deliktsspezifische Zurechnungsdogmatik im Vergleich Deutschland, Österreich und Italien / eingereicht von: Lukas Staffler
Additional Titles
Bodily harm with letal consequence : Comparison of the crime-specific dogmatics of imputation in Germany, Austria and Italy
AuthorStaffler, Lukas
CensorRonco, Mauro ; Flora, Margarethe
Thesis advisorRonco, Mauro ; Schwaighofer, Klaus ; Helfer, Margareth
Published2014
DescriptionXII, 423 Bl.
Institutional NoteInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Date of SubmissionJune 2014
LanguageGerman
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Körperverletzung mit Todesfolge / Körperverletzung mit tödlichem Ausgang / Erfolgsqualifikation / Strafrechtsdogmatik / Rechtsvergleichung / Präterintention / preterintenzione
Keywords (GND)Deutschland / Österreich / Italien / Körperverletzung mit Todesfolge / Erfolgsdelikt / Vorsatzdelikt / Fahrlässigkeitsdelikt / Strafrahmen / Rechtsvergleich
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Abstract (German)

In dieser Arbeit werden die von Rechtsprechung und Schrifttum im rechtsordnungsspezifischen Kontext entwickelten Auslegungstendenzen zur Körperverletzung mit Todesfolge (§ 227 dStGB), zur Körperverletzung mit tödlichem Ausgang (§§ 86, 87 Abs. 2 öStGB) sowie zur präterintentionalen Tötung (Art. 584 c.p.) untersucht. Auf diese Weise werden unterschiedliche Lösungsstrategien zur Auslegung dieses Tatbestands dargestellt, wobei insbesondere der funktionale Systemkontext dieser Deliktsgruppe erarbeitet und die Entwicklung der Tatbestände nachgezeichnet wird. Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung der einzelnen deliktsspezifischen Zurechnungskriterien, die einer rechtsvergleichenden Würdigung mit besonderem Schwerpunkt zur Fahrlässigkeitsdogmatik unterzogen werden. Zum zentralen Problem des Vorhersehbarkeitsparameters wird ein Auslegungskriterium befürwortet, das wesentlich auf dem Schutzzweck der gefahrenerfolgsqualifizierten Körperverletzung (§ 224 Abs. 1 dStGB) basiert.

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