Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Transferring property to a Liechtenstein trustee : a review of trust, property and constitutional law / von Christoph B. Gaßner
Weitere Titel
Transferring property to a Liechtenstein trustee: a review of trust, property and constitutional law
VerfasserGaßner, Christoph B.
Begutachter / BegutachterinnenSchurr, Francesco ; Heiss, Helmut
Betreuer / BetreuerinnenSchurr, Francesco
ErschienenInnsbruck, Juni 2016
Umfang133 Blätter
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Datum der AbgabeAugust 2016
SpracheEnglisch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Liechtenstein / Treuhänderschaft / PGR
Schlagwörter (EN)Liechtenstein / trust / PGR
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-7320 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Transferring property to a Liechtenstein trustee [1.05 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Dissertation untersucht, ob die Frage des Titels am treuhändisch gehaltenen Eigentum ungeachtet einer lückenhaften Kette historischer Nachweise bewiesen werden kann, was in der Vergangenheit zu verschiedenen sich widersprechenden Theorien geführt hatte. Anhand des Models einer liechtensteinischen Treuhänderschaft, die mit liechtensteinischem Grundeigentum ausgestattet wird, soll aufgezeigt werden, dass das gegenwärtige Regelwerk des Personen- und Gesellschaftsrechts (PGR) und des Liechtensteinischen Sachenrecht eine ausreichend klare Rechtsgrundlage schaffen, um den Treuhänder als Eigentümer im Rahmen des geltenden Prinzips des Numerus Clausus zu qualifizieren, ohne dass ein systemfremdes neuartiges dingliches Recht zu Gunsten des Treuhänders geschaffen werden muss. In der Folge wird unter den selben Kriterien bewegliches Eigentum analysiert.

Teil I beinhaltet einen Kurzabriss des gegenwärtigen und historischen Hintergrunds des Liechtensteinischen Trust-Rechts. In Teil II werden grundlegende Elemente der Gründung eines Trusts erläutert. Neben Formalerfordernissen und der Geschäftsfähigkeit des Treugebers wird die Manifestation seiner Absicht einen Trust gründen zu wollen diskutiert. Im Rahmen dessen werden systemische Unstimmigkeiten zwischen historischer Absicht des Gesetzgebers und bestehender Praxis analysiert.

Teil III richtet den Fokus auf die verschiedenen Arten von Eigentum entsprechend der Grundeinteilung des Liechtensteinischen Sachenrechts in unbewegliches und bewegliches Eigentum. Nach Untersuchung des anwendbaren römisch-rechtlichen Grundsatzes des kausalen Rechtsgeschäfts, wird in Teil IV folglich der Eigentumsübertrag von unbeweglichem und beweglichem Eigentum, unter Hervorhebung gewisser spezifischer Eigentumsarten, an einen liechtensteinischen Treuhänder untersucht.

Nach Untersuchung des Übertragungsprozesses soll abschliessend in Teil V der Eigentumsschutz des Treugutes im Lichte des Verfassungsrechtes betrachtet werden. Es wird dabei aufgezeigt, dass entgegen gegenteiliger Indikatoren, einem Trust keine eigene Rechtspersönlichkeit zugeordnet werden kann und folglich auch nicht Träger des Grundrechts der Unverletzlichkeit des Eigentums sein kann. Letztlich wird diese Theorie für den Zivilprozess und das Konkursverfahren verifiziert; dies mit einem Ergebnis, welches die zuvor in der Analyse des materiellen Rechts gewonnenen Erkenntnisse, untermauert.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper examines whether the title to ownership of property held in trust can be proven in light of imperfect historic evidence pinpointing a high degree of “grey matter” that lead to various conflicting arguments. Based on the model of a Liechtenstein trust endowed with real property situated in Liechtenstein it will be demonstrated, that the existing set of rules regarding trusts in the Persons- and Companies Act (PGR) and the Liechtenstein Property Law Act provide for a clear structure of legal ownership of the trustee according to the prevailing principle of numerus clausus and that no system-incoherent new kind of right in rem in favour of the trustee is required. Subsequently, personal property as trust assets will be discussed under the same set of rules.

Part I briefly outlines the contemporary and historic background of Liechtenstein trust law followed by part II on basic specific elements in relation to creation of a trust. Besides the formal requirements of the registration process, the capacity of the settlor and the manifestation of his intention will be discussed, thereby highlighting systemic inconsistencies between historic theory and current practice.

Part III will focus on the classification of different types of properties following the basic division of Liechtenstein property law in real and personal property. Following the examination of the applicable Roman law principle of causal tradition, part IV will subsequently examine the conveyance of real and personal property to a Liechtenstein trustee, outlining some specifications of different types of properties.

Finally, once examined the transfer of assets, part V will consider the protection of trust property under a constitutional law perspective. It will be demonstrated, that despite all contrary indications the trust cannot be held to have its own legal capacity and hence cannot be bearer of the fundamental right of protection of property. Finally, this theory will also be verified for civil legal and bankruptcy proceedings with the result, that underpins the findings pursuant to substantial law discussed in previous parts.

Statistik
Das PDF-Dokument wurde 18 mal heruntergeladen.