Titelaufnahme

Titel
Body and mind in self-leadership development / eingereicht von Ute Tat
VerfasserTat, Ute
Begutachter / BegutachterinQuitterer, Josef ; Matzler, Kurt
GutachterQuitterer, Josef ; Goller, Hans
ErschienenInnsbruck, August 2016
Umfangvi, 267 Seiten
HochschulschriftUniversität Innsbruck, Dissertation, 2016
Datum der AbgabeAugust 2016
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Selbst-Führung / Kompetenzentwicklung / Embodiment / Körpererfahrung / Erfahrungsbasiertes Lernen
Schlagwörter (EN)self-leadership development / self-leadership competencies / embodiment / bodily experience / experiential learning
Schlagwörter (GND)Körpererfahrung / Führung / Philosophy of Mind / Selbstmanagement
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Zusammenfassung (Deutsch)

In einer komplexen und dynamischen Arbeitswelt gewinnen geeignete Führungskompetenzen zunehmend an Bedeutung. Die Entwicklung dieser Kompetenzen stellt eine große Herausforderung dar und erfordert neue Denkweisen. Das Modell der Selbst-Führung, verstanden als Prozess der Selbstbeeinflussung, kann zur Erweiterung des traditionellen Verständnisses von Führung beitragen. Basierend auf diesem umfassenderen Führungsverständnis und vor dem Hintergrund eines erfahrungsbasierten Lernansatzes wird die maßgebliche Bedeutung des Köpers für geistige Prozesse aufgezeigt, und für seine entscheidende Rolle in Lernprozessen argumentiert. Da Lernen auf geistiger und körperlicher Ebene einander ergänzen, kann Embodiment insbesondere für die Entwicklung von (Selbst-) Führungskompetenzen einen interessanten Beitrag leisten. Die Untersuchung des Zusammenhangs von Körper und Geist hat zum Ziel einen Lernansatz zu entwickeln, der körperliche Erfahrung mit kognitivem Lernen verbindet. Unter Berücksichtigung von Forschungsergebnissen aus Philosophie und Neurowissenschaft kann der vorgestellte körperzentrierte, erfahrungsbasierte Lernansatz zur Entwicklung von (Selbst-) Führungskompetenzen als Erweiterung der klassischen Modelle von Selbst-Führung und erfahrungsbasiertem Lernen verstanden werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In the complex, dynamic and often stressful work environment of contemporary organizations the need for appropriate leadership competencies is becoming more and more important. The question of how to develop such competencies is quite challenging and requires new ways of thinking. To broaden the traditional meaning of leadership, I argue for including the model of self-leadership, understood as a process of influence exercised over ones self, rather than over others. Based on this comprehensive understanding of leadership and against the background of experiential learning, I argue how the body shapes the mind, and therefore how it should play a crucial role in education. Since it seems to be reasonable to assume that learning on a cognitive and bodily level complement one another, embodiment can be seen as the missing link in adult learning processes in general, and in the development of self-leadership competencies in particular. Investigating the relationship of body and mind aimed at finally evolving an embodied learning approach for practical application with emphasis on bodily experience along with intellectual reflection, needs an interdisciplinary account that includes current findings from philosophy and neuroscience. Since the classical models of self-leadership and experiential learning seem to widely neglect the role of the body in shaping the mind, the presented embodied approach for developing self-leadership competencies might go well beyond current efforts in both, scope and depth.