Titelaufnahme

Titel
Der UK Bribery Act 2010, der Foreign Corrupt Practices Act und das österreichische Korruptionsstrafrecht / vorgelegt von Martin Wolf
Weitere Titel
Der United Kingdom Bribery Act 2010, der Foreign Corrupt Practices Act und das österreichische Korruptionsstrafrecht
VerfasserWolf, Martin
GutachterScheil, Andreas
Erschienen2014
UmfangVIII, 181 Bl.
HochschulschriftInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Datum der AbgabeJuni 2014
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Korruption / Common Law / Compliance / Doppelbestrafungsverbot / Zulässigkeit extraterritorialer Gesetzgebung / Rechtsethik
Schlagwörter (GND)Österreich / USA <Foreign Corrupt Practices Act> / Großbritannien <Bribery Act, 2010> / Wirtschaftsstrafrecht / Bekämpfung / Compliance-System / Strafklageverbrauch / Rechtsvergleich
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das am 01.07.2011 in Großbritannien eingeführte Antikorruptionsgesetz UK Bribery Act 2010 findet aufgrund seines extraterritorialen Anwendungsbereichs in vielen Ländern bei Unternehmensjuristen Aufmerksamkeit. Kritisiert werden insbesondere die unbestimmten Gesetzesbegriffe, diebei entsprechender Auslegung aus europa- und völkerrechtlicher Hinsicht fragwürdig erscheinen.Nicht zuletzt werfen sich in diesem Zusammenhang rechtsethische Fragestellungen auf.Im Hinblick auf eine Ähnlichkeit in Inhalt und Aufbau des UK Bribery Act 2010 ist das us-amerikanische AntikorruptionsgesetzForeign Corrupt Practices Act zu erwähnen.Der Verfasser der vorliegenden Arbeit versucht im Rahmen eines Rechtsvergleichs Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus dem UK Bribery Act 2010, dem Foreign Corrupt Practices Act und dem österreichischen Korruptionsstrafrecht zu behandeln bzw abzuleiten.Dabei werden dieverschiedenen Tatbestände im öffentlichen und privaten Sektor des jeweiligen Antikorruptionsgesetzes untersucht und gegenübergestellt.Im Weiteren wird auf die wachsende Bedeutung von Corporate Compliance inZusammenhang mit der internationalen Korruptionsbekämpfung eingegangen.In einem eigenen Kapitel wird die Wahrnehmung des UK Bribery Act 2010 ausösterreichischer Sicht behandelt.Der Verfasser versucht den UK Bribery Act 2010 mitseinen äußerst unbestimmten Tatbeständen aus europa- und völkerrechtlicher Sicht kritisch zu beleuchten. Hier stellt sich beispielsweise die Frage in welchem Ausmaß diesesbritische Gesetz für andere Länder verbindlich ist bzw ob dessen extraterritoriale Durchsetzung überhaupt zulässig ist. In diesem Zusammenhang rückt die Frage des Doppelbestrafungsverbots in den Vordergrund.