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Bibliographic Metadata

Title
Financial institutions, markets and systemic risk / von Armin Eder
Additional Titles
Financial Institutions, Markets and Systemic Risk
AuthorEder, Armin
Thesis advisorWalde, Janette ; Fecht, Falko
Published2014
DescriptionVII, 104 S. : graph. Darst.
Institutional NoteInnsbruck, Univ., Diss., 2014
Date of SubmissionJune 2014
LanguageEnglish
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (DE)Systemisches Risiko / Ansteckung / Liquiditätsrisiko / Zinsrisiko / Regulierung
Keywords (GND)Kreditmarkt / Institution <Soziologie> / Liquiditätsrisiko / Zinsänderungsrisiko / Regulierung
URNurn:nbn:at:at-ubi:1-496 Persistent Identifier (URN)
Restriction-Information
 The work is publicly available
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Financial institutions, markets and systemic risk [1.3 mb]
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Abstract (German)

Papier 1: Das Papier analysiert die Interaktion zwischen der Finanzierungsliquidität von Banken und der Liquidität von Finanzmärkten in ihrer Wirkung auf die Effizienz der Risikoteilung und Marktpreise im Bankensystem. Hierdurch sollen auch Schlussfolgerungen hinsichtlich des Auftretens von Ansteckungseffekten und Preisblasen ermöglicht werden. Papier 2: Die globale Banken- und Finanzkrise der Jahre 2007/08 zeigte eindrucksvoll, dass das Kreditrisiko nicht nur von den Fundamentaldaten eines Instituts und dem makroökonomischen Umfeld beeinflusst wird, sondern dass das Risiko auch zwischen den Institutionen weitergegeben wird. In einem solchen Umfeld beeinflusst die mögliche Insolvenz eines einzelnen Instituts beinahe alle anderen Finanzunternehmen im Finanzsystem. Dieser sogenannte Ansteckungseffekt (englisch: contagion) wurde in der immer noch andauernden europäischen Finanzkrise eindrucksvoll dargelegt. Zur Analyse, Messung und Modellierung dieser Ansteckungseffekte und somit zur Quantifizierung dieses Risikos verwendet diese Studie ein für die Analyse von Finanzintermediären neuartiges Gewichtungsschema, das die Einbeziehung von Netzwerkstrukturen erlaubt. Dieser Ansatz entstammt ursprünglich der räumlichen Ökonometrie. Herausragend ist dabei die Möglichkeit, den Kreditrisikoaufschlag in eine systemische, eine systematische und eine idiosynkratische Komponente aufzuteilen. Die Studie zeigt erhebliche Ausbreitungseffekte (spill overs) von örtlich beschränkten Finanzmarktschocks aufgrund der Vernetzung der untersuchten Banken und Versicherungsgesellschaften. Bis zu einem Fünftel des CDS-Aufschlags geht auf systemische Verflechtungen zurück. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer makroprudentiellen Überwachung von Finanzintermediären. Papier 3: Analysiert die Modellierung von Zinsrisiko im SST.

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